UKULELE-Unterricht in Dresden
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Unterricht
kontinuierlich & ganzheitlich



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Keine Notenkenntnis erforderlich
Beratung zum Erwerb einer Ukulele / Ausleihe

Bei Interesse an Probierkursen oder kontinuierlichem Unterricht können Siesich telefonisch bei mir melden - alles weitere lässt sich bei einem Probiertermin besprechen.

Ab September 2020
Probierkurse



Einzelunterricht
1 x 45 Min. Probiertermin: 35 €
8 x 30 Min. für Kinder (6 bis 12 J): 190 €
8 x 45 Min. für Jugendliche und Erwachsene: 270 €


Pärchenunterricht
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1 x 45 Min. Probiertermin: 45 €
8 x 30 Min. zwei Kinder oder Mutti/Vati + Kind (6 bis 12 J): 290 €
8 x 45 Min. für Jugendliche und Erwachsene: 360 €

Probierkurse können beispielsweise als Geschenkgutschein erworben werden. Dieser ist im Voraus zu bezahlen und, soweit nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von zwei Monaten nach dem Erwerb einzulösen. Da in der reservierten Zeit weitere Interessenten abgewiesen werden müssen, ist bei Nichtinanspruchnahme jegliche Rückerstattung ausgeschlossen.

* Gesamtpreis bei Pärchenunterricht (pro Teilnehmer also nur die Hälfte) - Pärchenunterricht erfordert nicht nur deutlich mehr Aufmerksamkeit seitens des Ukulele-Lehrers, sondern auch gegenseitige Geduld. Wer sich auf Pärchenunterricht einlässt, sollte im Voraus abwägen, ob man die dazu erforderliche gegenseitige Geduld aufbringen kann und will. Bei Eltern-Kind-Pärchen setze ich das als gegeben voraus. Andere Pärchen-Teilnehmer weise ich ausdrücklich daraufhin, dass jeder Mensch unterschiedliche Begabungen mitbringt. Gemeinsam als Pärchen zu lernen kann motivierend wirken, kann aber auch frustrierend sein, wenn einer der beiden sich überfordert, der andere unterfordert fühlt.

Hinweise zu regulären Terminen.
Ort und Kontakt

Wann anfangen? Mozart soll bereits mit vier Jahren angefangen haben, Klavier und Geige zu lernen. Ob das aber der ausdrückliche Wunsch des kleinen Amadeus war oder eher der Ehrgeiz des Vaters? Das spielerische Heranführen an Musik kann tatsächlich frühzeitig anfangen, aber Musikunterricht erfordert neben physischen Voraussetzungen ein Maß an Geduld, das vor dem Schulalter selten ausgebildet ist. Nach meinen Erfahrungen ist die Schuleinführung ein guter Zeitpunkt, um zu beginnen. Nachdem mich auch Senioren (bisheriger "Rekord" war eine rüstige 80-jährige!) um Unterweisung baten, kann ich allerdings auch bestätigen: Musizieren hält jung.

Welches Instrument?
Zur Begleitung von Liedern ist die Gitarre das populärste Instrument unserer Zeit, ihr Griffbrett erfordert jedoch große und kräftige Hände, wie sie Kinder unter 10 Jahren selten haben. Sogenannte Kindergitarren haben zwar einen kleineren Korpus, doch das Griffbrett ist genauso groß, so dass die Akkordgriffe nicht weniger schwierig zu greifen sind. Da ist die Ukulele eine gute Alternative. M
it ihrer "Größe" eignet sie sich schon für kleine Kinder. Vier Saiten auf einem schmalen Griffbrett sind für kleine Hände um einiges leichter zu handhaben. Daher verspricht das kleine Instrument bereits nach einigen Wochen Übung erste Erfolgserlebnisse und motiviert auf diese Weise zu weiterem Übungsfleiß.

Das gilt natürlich auch für erwachsene "Quereinsteiger" - vom Studenten bis zum Rentner. Die "Niedlichkeit" einer Ukulele mag ihr den Nimbus von Kinderspielzeug verliehen haben. Tatsächlich hat das hawaiianische Instrument jedoch zahlreiche Vorfahren und Geschwister ähnlicher Maße, deren Seriosität außer Frage steht. Mag die Ukulele auch klein und lustig aussehen, in ihrer etwa 150-jährigen Geschichte hat sie große Meister hervorgebracht. Virtuosen wie der Hawaiianer Jake Shimabukuro, die mit ihrem Repertoire den Bogen von Folklore über Jazz und Klassik spannen, trugen in den letzten Jahren zur weltweiten Populariät bei. Was man auf der Ukulele gelernt hat, lässt sich auch beim Umstieg auf Gitarre anwenden. Ob Gitarre oder Ukulele - als Begleitinstrumente sind beide besonders zur harmonischen Musikbildung (Harmononielehre) geeignet.

Der Unterricht beinhaltet gesangliche Förderung.*** Auch die Kombination mit einem Zweitinstrument wie Mundharmonika und Glockenspiel ist möglich, letzteres ist besonders bei den jüngsten Schülern und fürs reine Melodiespielen eine beliebte Abwechslung. Und Abwechslung ist neben der Kontinuität des Lernens mein Credo.

Sind Notenkenntnisse erforderlich?
Anders gefragt: Brauchten Sie Lesekenntnisse, um sprechen zu lernen? Nein? Dann brauchn Sie auch keine Noten, um ein Instrument zu lernen! Musik kommt von Hören! (Nicht von Sehen...) Das Erinnern an Melodien und Klänge ist die Basis. Meine Methode ist so simpel wie erfolgreich: Zuschauen und Nachmachen. Ist erstmal ein praktischer Anfang gemacht, verlieren auch die Zeichen auf dem Papier ihr Geheimnis ganz von selbst.


Reicht zum Anfang ein billiges Instrument?
Billgkram ist billig, weil er am Fließband fabriziert wird, meist unter fragwürdigen Bedingungen (Volksrepublik China...), von unqualifizierten und miserabel bezahlten Personal. Was dabei herauskommt, ist einfach Schrott! In den meisten Musikläden ist das Angebot an Instrumenten aller Art heutzutage fast ausnahmslos "made in China". Die Mängel sind inakzeptebel, sie verderben bereist am Anfang des Unterrichts den Spaß. Hier an der falschen Stelle zu sparen, wäre fatal. Gerne begleite ich den Einkauf, denn als Laie hat man keine Chance, darauf zu achten, worauf es ankommt. Verkäufer wollen verkaufen, nach dem Austausch von Ware und Geld geht man üblicherwiese getrennter Wege und hat nichts mehr miteinander zu tun. Anders beim Lehrer, der hat Interesse daran, dass seine Schüler sich die Freude am Instrument, am Lernen und Üben erhalten, deshalb sollte er, Erfahrung vorausgesetzt, auch der bessere Berater sein.

Gegen eine Aufwandsentschädigung kann ich meinen künftigen Schüler bei diesem wichtigen Einkauf begleiten. Bezüglich Ukulelen bestelle ich direkt beim Herrsteller in Deutschland (Firma Kollitz in Bayern) und spiele die Instrumente auch selbst ein. Falls Sie sich selbst um den Erwerb kümmern möchten, könnten meine weiteren Empfehlungen zum Kauf hilfreich sein.

Geht es auch ohne Lehrer?
Wer über autodidaktische Begabung verfügt oder bereits ein Instrument spielt, kann selbst herausfinden, wie ein anderes Instrument "funktioniert". Doch das Potential, das im jeweiligen Instrument steckt, und die Möglichkeiten, wie man es optimal erlernt, kennt am besten der erfahrenene Musiker. Verfügt der zusätzlich über Geduld, langjährige pädagogische Erfahrung und versteht es, sein Wissen und Können weitergeben, ist ein regelmäßiger Unterrichtstermin die effektivste Form, ein Instrument zu erlernen.

Erstmal probieren?
Selbstverständlich. Bei einem Probiertermin lernen Sie und/oder Ihr Kind das Instrument und mich kennen. Dabei besprechen wir sonstige Einzelheiten und individuelle Wünsche. Wer etwas länger probieren möchte, dem kann ich ein "8er-Ticket" (acht Termine) anbieten.

Was kostet der Unterricht?
Aktuelle Infos zu den diversen Möglichkeiten wie regulärer Einzelunterricht, Doppelstunden, Pärchenunterricht, Probierstunden finden Sie in der Preisübersicht.



*** Das Thema Gesang ist ein zunehmend problematisches - die großen Stars der Oper und des überigen Showgeschäfts werden angehimmelt wie Gottheiten... Aber Mutti und Vati trauen sich kaum noch, ihren Kindern eine Schlaflied zu singen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte auf einem Parteitag im November 2016 von ihren Genossen, man möge bei den Weihnachtsfeiern in den Kreisverbänden wieder "Weihnachtslieder, christliche" singen - so was wie "Schneeflöckchen, Weißglöckchen oder was weiß ich" (sic!). - Wie es aussieht, scheint sie die Lieder selbst nicht mehr zu kennen noch zu wissen, dass Weihnachtslieder immer christlich sind, geschweige denn dass "Schneeflöckchen" nun gerade gar kein Weihnachtslied ist - und schließlich dass "Weißglöcken" nur in ihrer Phantasie existieren... So viel Unsinn in einem einzigen Satz unterzubekommen wie es die vermeintliche Retterin des C im Namen ihrer Partei schafft, das muss erstmal jemand nachmachen...

Wenn ihr Satz auch sehr daneben war, so hat die Kanzlerin dennoch den Finger in die Wunde gedrückt - mit gutem Willen versteht man, was sie meint... Wie problematisch es um das Singen hierzulande tatsächlich bestellt ist, kann jeder hören, der noch hören kann. Zu meiner Schulzeit stand das eine oder andere Volkslied im Lehrplan, aber ein anderes greises Staatsoberhaupt, er hieß Walter Ulbricht, meinte: "Müssen wir denn alles aus dem Westen nachmachen, dieses Yeah-Yeah-Yeah oder wie das heißt?!" Außerdem wurden wir genötigt, die stumpfsinnigen Kampflieder der SED zu singen - spätestens dabei verloren damals die meisten Kinder die natürliche Freude am Singen.

Ist das heute besser geworden? Nein. Das muss ich nach meiner vieljährigen Praxis als Privatlehrer leider so deutlich sagen. An manchen Gymnasien werden die Kinder noch heute oder schon wieder von vereizelten Lehrern mit Kampfliedern aus Ulbricht-Zeiten gequält - ein 12-jähriges Mädchen sang mir "Die Moorsoldaten" und "Das Solidaritätslied" vor- auswendig! Heute kommen die Kinder mit Liedern aus der Schule, die wir als Jugendliche gern gesungen hätten...

Die Kinder kommen beispielsweise mit den Noten des Beatles-Klassikers "Yesterday" zu mir und sagen, das müssen wir nächste Woche auf Zensur singen!! Ein Song, der ein so hohes sängerisches Niveau wie eben das von Paul McCartney erfordert und das im Original der Beatles von einem Klangteppich aus Streichinstrumenten unterlegt ist. Wie muss man sich fühlen, wenn man als Schüler/in im Stimmbruchalter von 11 bis 13 Jahren allein vor der ganzen Klasse steht und dieses Meisterwerk a cappella vortragen soll? Es gibt nichts Peinlicheres, als sich vor seinen Mitschülern zu blamieren.

Es stehe im Lehrplan, antworten mir meine Schüler. Alternativ dürfen sie auch andere Popklassiker der 1960er und 1970er vortragen: "Morning has broken", "I'm Sailing", "Country Roads" - durch die Bank weg Songs, die eine überdurchschnittliche Gesangsbegabung oder -ausbildung erfordern. Was ist mit deutschen Liedern? "Über den Wolken" - auch dieser Ohrwurm aus den 70ern hat es in sich und erfordert Einiges an gesanglicher Übung - ist also ungeeignet, um Kindern die Freude am Singen zu erhalten.

Mein Urteil über diese Art von Musikpädagogie: Wer weiß, wie schwer es ist, die oben genannten Lieder singen zu können, sollte das nicht von Schülern fordern, zumal im Stimmbruchalter und vor der ganzen Klasse. Wem macht es schon Spaß, ausgelacht zu werden? Derartiger Musikunterricht ist reiner Sadismus und verleidet jede Freude am Singen - natürlich auch am Zuhören...

Die Gesangskunst ist die schwierigste aller musikalischen Künste, zurecht bekommt der Sänger eines Musikensembles den meisten Applaus. Niemand sollte zum Singen gezwungen werden, nur angeregt. Wer gern singt, den ermutige ich zu den schwierigen Liedern. Die Lieder, die ich meinen Schülern anbiete, kann ich auch selbst singen. Ich transponiere die Lieder in leichter singbare Tonarten - und singe natürlich selbst mit. Ich unterstütze nach meinen Möglichkeiten und Erfahrungen - auch die sind begrenzt.

Mein Credo: Ich singe mit - solange bis du es kannst! Und wenn du es kannst, erst recht!

Noch Fragen?
Rufen Sie mich zwischen 9 Uhr bis 10 morgens an. Während des Unterrichts, also nachmittags und abends, kann ich nicht zurückrufen - ich melde mich aber, wenn Sie mir eine Sprachansage hinterlassen.


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Ausschnitt aus der Kindersendung Kakadu vom DLF (Sept. 2010)

Das im Interview des DLF erwähnte Maifest am Laubegaster Ufer war 2005 als erste Auftrittsmöglichkeit für meine Schüler geplant und wurde in den Folgejahren ein Stadtteilfest für Kinder, an dem sich bis 2011 viele Anwohner 2011 beteiligten.


kurzer Auschnitt aus obiger CD