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Zur Durchführung des Unterrichts während der CoViD-Pandemie

10. Januar 2021

Willkommen im Nichtinformationsdesaster der Stadt Dresden!

Da am 10. Januar um 20 Uhr auf der Internetseite dresden.de keine neue oder aktualisierte Version abrufbar war, halte ich mich an die dort veröffentliche bestehende Verordnung. die im folgenden abgebildet ist. Demnach sind "Sport und Bewegung im Freien" sowie "Treffen und Besuche" triftige Gründe zum Verlassen der Unterkunft, siehe Punkt 5 und 7.


Um während des anhaltenden Lockdowns die Kontakte auf das empfohlene Minimum zu beschränken, finden die Ukulele-Lektionen bis auf Weiteres (technische Möglichkeiten vorausgesesetzt) per Videotelefonie (FaceTime, Skype) statt. Kindern steht (analog zur Notbetreuung in den Schulen) der "Präsenzunterricht" zur Verfügung. Wer nicht über die erforderlichen technischen Möglichkeiten zur Videotelefonie verfügt, kann den triftigen Grund "Sport und Bewegung im Freien" mit dem triftigen Grund, "Angehörige eines weiteren Hausstandes" zu treffen, verbinden.




1. Januar 2021

Willkommen im neuen Corona-Jahr...

In der ersten Lockdown-Woche des neuen Jahres biete ich, wie bereits im Vorjahr angekündigt, ausschließlich Übungsassistenz* per Videotelefonie (FaceTime, Skype) an - und zwar zu den üblichen, individuell vereinbarten Präsenzterminen. Sollte die von mir befürchtete Silvesterwelle infolge der rigorosen Kontaktbeschränkungen zum Ende des bisherigen Lockdown-Endes (10. Jan.) ausbleiben und sich ein deutlicher Rückgang der Infektionszahlen abzeichnen, geht es in der darauf folgenden Woche (ab 11. Jan.) ganz normal weiter - alles unter dem Vorbehalt, dass ich selbst gesund bin und weder Schüler noch in ihrem Haushalt lebende Mitbewohner unter Quarantäne stehen und frei von bekannten Symptomen sind.

Wie schon erwähnt, gehöre ich altersbedingt zur Risikogruppe (60+), um so mehr meine Mutter, die auf meine Versorgung angewiesen ist. Daher möchte ich keinerlei vermeidbares Risiko eingehen. Ich biete gern Nachholtermine jenseits der regulären Termine an, so weit sich das einrichten lässt. Aber Zeit vergeht, die Uhr lässt sich nicht zurückstellen und das Woche wird auch mit gutem Willen nicht länger - nicht alle verpassten Termine lassen sich nachholen.




12. Dezember 2020

Verlängerung der Weihnachtsferien

Da ich infolge bevorstehender Weihnachtsfeiertage und Silvesterparties mit einem sehr starken Infektionsanstieg um den Jahreswechsel rechne, hatte ich bereits (unabhängig von behördlichen Regelungen) entschieden, den Präsenzunterricht in der ersten Schul- bzw. Arbeitswoche des neuen Jahres in Übungsassistenz* per Videotelefonie (FaceTime, Skype) umzuwandeln. Erst am Nikolaus-Wochenende hatte ich dazu eine ausführliche Info veröffentlicht, in der ich meinen Kompromiss zur Ferienvorverlegung vorstellte.

Offensichtlich hat sich die Kapazität des Gesundheitswesens infolge der Zunahmen von schweren Krankheitsverläufen besorgniserregend verschlechtert, insbesondere auch in Sachsen. Die Landesregierung reagiert mit Schulschließung bzw. Ferienverlängerung vom 14. Dezember bis zum 10. Januar. Durch die Ankündigung des verlängerten und verschärften Lockdowns sind die behördlichen Anordnungen der Vorwoche wie auch mein eigener Kompromiss bereits überholt und nichtig. Mein Angebot der Übungsassistenz* per Videotelefonie zu den vereinbarten Zeiten oder nach sonstiger Absprache bleibt bestehen. Ich bitte, die Inanspruchnahme meines Angebotes jeweils am Vorabend mit mir abzusprechen.


Abschließend bleibt mir zu sagen: Ich halte mich auch und gerade an den freien Tagen an meine persönliche Regel: Abstand+Hygiene+FFP2+Lüften+Ukulele+Besinnlichkeit.

Denn ich bin mir sicher, dass meine Mischung aus Vorsicht, Musik, Bewegung an frischer Luft und Einsicht in Notwendigkeiten die beste Aussicht bietet, gesund und munter über die Feiertage und ins neue Jahr zu kommen. Meinen Schülern wünsche ich somit eine entspannte Weihnachtszeit und einen gelassenen Rutsch in ein gesundes neues Jahr!



 


Vier Ukulelen sind gut zwei Meter Abstand...

* Ich führe hier bewusst den Begriff Übungsassistenz ein, weil ich klarmachen möchte, dass Videotelefonie für Musikunterricht nur eine temporäre Lösung sein kann - die herkömmliche Videotelefonie lässt das gemeinsame Üben von Lehrer und Schüler technisch nicht zu. Hinzu kommt die Überlastung des Internets in den Spitzenzeiten, wodurch es zu Störungen kommt, bei denen Bild und Ton bisweilen stark verzögert werden oder auch ganz hängenbleiben. Diese technischen Probleme erschweren die Möglichkeit, Übungsfehler unmittelbar zu korrigieren, erheblich. Das ist sowohl für den Übenden als auch für den Assistierenden zusätzlich anstrengend. Über die bisherigen Erfahrungen mit Videotelefonie tauschte ich mich erneut auch mit befreundeten privaten Musikehrern aus - und zwar per Skype, mehr als eine Stunde lang. - Fazit: Es ist ein großer Unterschied, ob man per Videotelefonie ein Gespräch führt, einen Vortrag hält oder nur zuhört - oder aber eine musikalische Übungsstunde hat. Die mediale Glorifizierung der Videotelefonie als universelle Lösung für jeglichen Unterricht ist Theoretikern geschuldet. In der täglichen Praxis des Musikunterrichts ist und bleibt die herkömmliche Videotelefonie nur eine Notlösung.





31. Oktober 2020

Ich verfolge die aktuellen Entwicklungen mit aller gebotenen Aufmerksamkeit. Sowohl als Solo-Selbständiger als auch als Angehöriger der Risikogruppe 60+ und Betreuer einer pflegebedürftigen Mutter habe ich ganz persönlich allen Grund, die Situation ernst zu nehmen und mit gesundem Menschenverstand zu reagieren. Deshalb gelten für meinen Unterricht ab November die allgemein anerkannten Regeln und insbesondere die folgenden, bereits praktizierten Punkte als Bestandteil meiner AGB:

1) Der Unterricht erfolgt als Einzelunterricht bzw. in der Konstellation Mutter/Vater+Kind.
2) Die Einhaltung des Mindestabstandes im Sitzen (1,5 m von Kopf zu Kopf) ist gewährleistet.
3) Gründliches Lüften nach jeder Unterrichtseinheit ist gewährleistet.
4) Auf Handschlag und sonstige soziale Kontaktrituale wird verzichtet.
5) Türklinken und dergl. werden regelmäßig desinfiziert.
6) Bei erkältungsähnlichen Symptomen und sonstigen Verdachtsfällen
sowie bei Quarantäne in der Schule oder Arbeitsstätte und dergleichen
müssen Schüler bis zur vollständigen Genesung dem Präsenzunterricht fernbleiben.
7) Wer generell auf Präsenzunterricht und die angebotenen Alternativen* verzichten möchte, kann jederzeit kündigen - die Kündigungsfrist beträgt, wie sonst auch, zwei Monate.

* Alternativ biete ich zu den regulären Terminen Übungsassistenz per Videotelefonie (FaceTime oder Skype), sofern es mir möglich ist auch Nachholstunden in den Ferienwochen. Ein Anspruch darauf besteht nicht.



Bezüglich meines jährlichen Schülerkonzerts

Schweren Herzens habe ich bereits Mitte September entschieden, mein traditionelles Ukulelen-Neujahrskonzert in der Laubegaster Christophorus-Kirche nicht durchzuführen. Meiner damaligen Einschätzung nach war absehbar, dass spätestens nach den großen Feierlichkeiten zu Weihnachten und Silvester ohnehin (wieder) alles dicht gemacht wird. Die vermeintliche Weitsicht meiner Entscheidung wurde bereits Ende Oktober von der aktuellen Entwicklung überholt. Jegliche Zweifel daran, dass diesmal eine ungleich heftigere Corona-Saison auf uns zukommt, sind damit obsolet. Ohne Verzicht geht es nicht.