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Memoiren aus dem Ukulele-Leben

2017 - 2018 - 2019



Alleinerziehende Mütter

und sonstiges Stalking


 




Vorwort

Falls Sie, werter Leser, und ich spreche hier ganz gezielt Sie als Mann an, mit dem Anglizismus Stalking bisher nicht viel anfangen können, dann kann ich Sie zu ihrem bisherigen Glück einfach nur beglückwünschen. Falls Sie, als potentielles Familienmitglied einer Frau, über etwas verfügen, was alleinerziehende Mütter begehren könnten (beispielsweise Geist, Geld, Zeit), dann sollten Sie die bisherige Abwesenheit des Matriarchats in Ihrem Leben als angenehmen Ausnahmezustand betrachten. Falls hingegen Sie, werte Leserin, noch keine Erfahrung mit einem Stalker haben, so haben Sie schon mehr als was sich mit Glück umschreiben ließe. Denn laut einer Statistik, die ich in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung gefunden habe, sind zu 85,5 % Frauen davon betroffen, von Männern belästigt zu werden, während demnach umgekehrt nur 14,5 % der Männer davon betroffen sind betroffen sein sollen, von Frauen belästigt zu werden.*

Wie allgemein bekannt ist, sollte man nur Statistiken trauen, die man selbst gefälscht hat - im Falle von Stalking-Statistiken addiere ich zum meinem ganz persönlichen Misstrauensvorschuss noch die Vermutung, dass statistische Erhebungen zum Thema Stalking zu 85,5 Prozent von Frauen erstellt worden sein könnten. Dass dabei nur ein ziemlich schiefes Bild der Wirklichkeit herauskommen kann, dürfte plausibel sein. Auf der Webseite der Polizei fand ich unlängst (anno 2019) sogar den Rat, sich im Zweifel an ein "Frauenhaus" zu wenden - mit anderen Worten: Männer sollen ins Frauenhaus gehen, wenn sie von Frauen belästigt werden! Danke, liebe Polizei, für diesen grotesken Tipp!

Insofern der von Frauen belästigte Mann in diese Kaderschmieden des Feminismus überhaupt eingelassen wird, bekommt er dort also besonders viel Gelegenheit, Leidensgenossinen kennenzulernen - und am Ende hat er die auch noch am Hals! Was spricht eigentlich dagegen, von einer 50/50-Konstellation auszugehen? Die Begierden sind frei, wer kann sie erraten? Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es genauso viele Östrogen- wie Testosteronmonster. Letztere mögen zur Durchsetzung ihrer Ziele von Natur aus eher zu körperlicher Gewaltanwendung neigen, aber erstere können einem Mann mit ihrem schier endlosen Besäuseln und Bezirzen mindestens so gehörig auf den Sack gehen, dass sich die Summe der Unannehmlichkeiten die Waage halten dürfte. Und aus diesem Grund muss über das leidige Thema Stalking auch einmal aus der Sicht eines Mannes erzählt werden. Ich tue es aus der Sicht einen Mannes, der als Ukulele-Lehrer berufsbedingt viel von und mit alleinerziehenden Müttern zu tun bekommt.

Nach gründlicher Lektüre folgender Schilderungen, können Sie, als Frau im Allgemeinen und als alleinerziehende Mutter im Besonderen, wissen, dass Sie bei mir an der falschen Adresse sind. Bei mir kann man Ukulele lernen - und das schon seit anno 2003. Falls Sie jemand suchen, der Ihnen als Bettgenosse oder Ersatzvater für Ihre Kinder zu Diensten sein soll, müssten Sie sich an eine Vermittlungsagentur wenden - Parship oder so was. Das Gleiche gilt natürlich auch für Männer, die Familienanschluss suchen, und für sonstige Zeitgenossen, denen Lebensenszeit nichts wert ist.

Falls Sie, als ein beim Frauenvolk begehrtes Exemplar von Mann, noch über die Schmeicheleien vermeintlicher Verehrerin schmunzeln können, darf ich Ihnen an dieser Stelle versprechen, dass Ihnen das Schmunzeln spätestens dann vergeht, wenn Ihnen passiert, was mir passiert ist. Die erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten des digitalen Zeitalters bieten Stalkern wie Stalkerinnen die perfekten Mittel zur Totalüberwachung. Was die digitalisierten Abgründe von Besitz- und Kontrollsucht betrifft, so muss man sie im eigenen elektronischen Briefkasten empfangen und gelesen haben, um die Penetranz der Aufrdringlichkeit in ihrer Gänze erfassen zu können. Da es am Ende um Hunderte von Emails uns sonstige digitale Zeugnisse hormongesteuerten Irrsinns gehen wird, ist die hiesige Auswahl nur ein kleiner Ausschnitt der Realität. Damit genug der Vorrede.






Mutter werden ist nicht schwer

Mutter sein dagegen sehr


Ja, sie haben es nicht leicht, die Muttis - die jungen wie die alten. Schon ein Kind kann seine Erziehungsberechtigten in die Verzweiflung treiben, reden wir also gar nicht erst von zweien, dreien, vieren. Die kleinen Egozentriker mit dem Niedlichkeitsbonus, die euphemistisch als Säuglinge bezeichnet werden, können ihren Erziehungsberechtigten zur tages- und nachtfüllenden Überforderung werden. Ich habe allen Respekt für Eltern, die an dieser Herausforderung des Lebens nicht scheitern. Ob die Lautstärke eines schreienden Kindes nun auf zwei oder auf vier elterliche Ohren verteilt wird, sie behält für jedes einzelne Ohr die gleiche Amplidude. Wenn die vom Vati verlassene Mutti damit und mit allen anderen Unannehmlichkeiten der Mutterschaft alleingelassen ist, kann die beste Mutterliebe an die Grenze der Belastbarkeit kommen - in jeder Hinsicht. Ich, als Alleinerzogener, weiß ich selbst nur zu gut, was es bedeutet, mit dem auskommen zu müssen, was die alleinerziehende Mutti noch übrig hat. Wenn die Weihnachtsgeschenke statt Spielsachen Socken oder Strumpfhosen sind - mitunter aus aus zweiter Hand und aus drittem Laden -, dann lernt der kleine Mann schnell, dass die Welt kein Ort ist, wo jeder die gleichen Rechte hat.

Und weil das so ist und noch schlimmer sein könnte, erreichen mich manchmal auch Zuschriften wie die jener alleinerziehenden Mutter von drei Kindern:

Na, prima... Es gibt bei ihr also ein Kind, vielleicht sogar ihr eigenes, das "drängelt", man solle es unterrichten... Gleich im ersten Anschreiben werde ich als "genau passend für unsere Familie" befunden: "Ich singe gern mit meinen Kindern und wir sind viel in der Natur unterwegs. So stelle ich mir vor, daß Sie als Ukulelen-Lehrer prima zu uns passen würden." Doch es kommt noch besser. Nachdem die Mutter des drängelnden Kindes die Angebote meiner Webpräsentation irgendwie auch preislich sondiert haben dürfte, erklärt sie mir: "Sie möchten für gute Arbeit auch gutes Geld, das kann ich verstehen. Für einen Probetermin und Kennenlernen kann ich 10€ bezahlen."

Wie es aussieht, verwechselt da jemand mein Ukulelestan mit einem orientalischen Basar, wo man um Preise feilscht, wo man tief einsteigt, um sich sich möglichst noch deutlich unterhalb der Hälfte des ersten Angebotes einig werden zu können. Oder aber die Mutti verwechselt mich gerade mit dem Sozialamt: "Als alleinerziehende Mutter von 3 Kindern habe ich ein enges Buget zur Verfügung." - Ich weiß nicht, wo und wann sich verbreitet haben könnte, dass ich ein besonderes Herz für alleinerziehende Mütter mit drei Kindern und engem Budget hätte. Von mir kann die Frau es jedenfalls nicht haben, denn ich bin ihr noch nie zuvor begegnet - sie ist mir also völlig fremd. Insofern bin ich durchaus überrascht, wenn wohl formulierte Hoffnungen wie folgende an mich gerichtet werden: "Vielleicht können Sie uns trotzdem darin unterstützen, die Musikliebe meines Sohnes zu fördern und ihm das Ukulele-Spiel lieb und kostbar zu machen."

Moment mal! Schrieb sie nicht, sie sei alleinerziehende Mutter? Wieso schwenkt sie dann pöltzlich in die Pluralform "uns" ab? Uns unterstützen? Sie - und wen noch? Mutter und Kind als Pärchenunterricht? Nach dem Motto: Wenn schon ein Schnäppchen, dann doch gleich ein doppeltes? Und wieso ist sie "weiterhin an einem unverbindlichen Kennenlernen und Probieren interessiert"? Weiterhin? Unverbindlich? Kennenlernen? Und woher nimmt sie die Zuversicht, sich "auf eine günstige Antwort" freuen zu können?

Was, bitteschön, soll eine günstige Antwort sein? Vielleicht so etwas: Ja, für Sie als alleinstehende Mutter, deren persönliche Bekanntschaft zu machen mir bisher noch nicht vergönnt war, opfere ich gern größere Anteile meiner Lebenszeit, denn ich habe unendliche Langeweile, weder Haushalt noch Hobbies, weder Hund noch Katz, die mir Zerstreuung oder Lebensinhalte bieten könnten, und deshalb wäre es mir eine große Ehre, die Musikliebe Ihres Sohnes zu fördern und ihm das Ukulele-Spiel lieb und kostbar zu machen - und zwar für weniger als die Häfte dessen, was meine Arbeit jedem anderen meiner Schüler beziehungsweise ihrer Eltern wert ist.

Nein, so läuft das nicht - nicht bei mir und meines Wissens auch nirgends sonst in der Welt. Genau das habe ich der alleinerziehenden Mutti dann auch mitgeteilt. Sie scheint es verstanden zu haben, jedenfalls hat sie sich nicht wieder gemeldet - und das ist auch besser so. Doch ich lerne an dieser Episode noch etwas: Bei potentiellen Familienmitgliedern wie Ukulele-Lehrern scheuen sich manche Muttis vor der förmlichen Anrede mittels Herr und Nachname, während sie sich umgekehrt nicht trauen, per Du und mit dem Vornamen ins Geschäft zu kommen.

Oder gibt es eine andere Erklärung für die Vermeidung herkömmlicher Anreden? Vom Vornamen Alexander auf einen männlichen Namensträger zu schließen, könnte sich als Vorurteil erweisen - das Namensträger könnte ja divers sein. Und da will eine politisch-korrekt erzogene Mutti von drei Kindern lieber nichts falsch machen? Ach, es ist ein Jammer mit dem Gender-Mainstreaming - ein paar Feministinnen und Feministen indoktrinieren ihr Neusprech als Emanzipation und die bildungsferne Bevölkerungsmehrheit macht diesen Unfug freiwillig mit, bis der Unfug zur Norm erhoben wird und neuen Unfug aufzieht... Und damit komme ich zu einem anderen Fall, doch gegen den ist alles bisher Geschilderte ein harmloses Vorspiel.







Gesucht und gefunden

Mitte August anno 2017. Wieder die barierrefreie Anrede! An der abgewandelten Schreibweise meines Vor - wie meines Nachnamens will ich mich nicht festbeißen, denn da sind andere Ignoranten auch nicht zimperlich - es geht bis zu Hallo Axel oder Herr Lewandowski . Egal, wer wird sich schon an solchen Kleinigkeiten stören, wenn es um Höheres wie Ukulelen-Unterricht geht. Etwas anderes ist die sogenannte Schnupperstunde. So etwas Anrüchiges habe ich überhaupt nicht im Angebot - das Wort Schnupper ist mir einfach zu nah an Schnüffel - und das ist was für Hunde. Oder für Angehörige der Firma Horch und Guck. Oder für Stalkerinnen und Stalker.

Bei mir gibt es Probierkurse! Aber was will man machen? Der Volksmund ist einfach stärker. Noch etwas anderes ist die Suche nach einem „freundlichen Ukulelen-Lehrer“ - das wirkt schon sehr ulkig auf mich. Gehört Freundlichkeit nicht mehr zu den Selbstverständlichkeiten? Muss man das extra anfragen? Dann müsste man es auch gegen Aufpreis anbieten: eine Probierstunde Ukulele für 45 , mit Freundlichkeit für 70 Euro.

Aber wer weiß, wer weiß! Vielleicht hatte die Frau schon schlechte Erfahrungen gemacht... Der Ton auf den Straßen, in Briefen, Emails und sozialen Netzwerken ist ja in den letzten Jahren immer gröber geworden - da könnte es durchaus sein, dass sich das rüpelhafte Benehmen aus Facebook und Twitter auch auf Ukulele-Lehrer übertragen hat. Ich hielt Freundlichkeit für selbstverständlich, aber gut, die Zeiten haben sich gewandelt.

Was ich beim ersten Anschreiben dieser Mutti noch völlig überlesen hatte und was mir erst ein gutes Jahr später ins Auge sticht, ist die Bemerkung: Gern lassen wir uns beraten und ... . Und was? Was bedeuten die Pünktchen? Was sollen sie aus- oder offenlassen? Beraten - und was noch? Befummeln? Beschlafen? Und wieso schreibt die Frau erst in der Ich-Form, dann aber in der Wir-Form: „Wir freuen uns sehr auf einen Kontakt“. Gut, das Wir-Gefühl alleinerziehender Mütter ist ein Virus der politischen Alltagssprache (Wir schaffen das!) und des Volksmundes (Wir sind das Volk!). Der Schlagzeilen-Journalismus (Wir sind Weltmeister. Wir sind Papst) hat den sprachlichen Herdentrieb in die Seele der Masse gehämmert - nun ist das Wir in aller Trottel Munde und daran wird sich wohl zu meinen Lebzeiten nichts mehr ändern. Dennoch ist es anmaßend, den eigenen Wunsch und Willen für den "von uns" auszugeben.

Bereits bei der Probierstunde bekomme ich mit, dass der Junge etwas "speziell" ist, wie seine Erziehungsberechtigte es nennt. Aber was soll's? Das nehme ich einfach mal als spezielle Herausforderung. Ich habe einem Mann, der infolge eines Arbeitsunfalls nicht mehr alle Finger hatte, Ukulele-Griffe beigebracht und auch einem, dem das Parkinson-Zittern das Greifen der Akkorde erschwerte. Warum also nicht auch einem speziellen Kind. Die Kunst der Lehre fängt erst an, wo es auf unbekanntes Terrain geht - man wächst mit seien Aufgaben oder man scheitert.

Im Herbst lade ich meine Schüler und deren Eltern zu einem kleinen Gartenfest. Schüler können sich untereinander kennenlernen, Mütter mit Müttern reden. Es gibt Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren. Ich führe einen Lampionumzug an und gebe den Kindern Streichölzer, das Lagerfeuer anzuzünden, ich sorge für alles, was kleinen und großen Leuten gute Laune macht. Auch andere Instrumente sind erlaubt - sei es Flöte, Mundharmonika, Akkordeon. Oder auch eine Harfe, wie sie die Erziehungsberechtigte meines neuen Schülers besitzt und gleich am Vortag des Festes zum Unterricht ihres Sohnes mitbringt. Denn die Harfe soll sich bei mir über Nacht "akklimatisieren" - ein Argument, das über jeden Zweifel erhaben ist und doch nicht ohne Folgen bleibt. Noch am selben Abend erkundigt sich die Besitzerin der Harfe nach der Befindlichkeit ihres bei mir untergestellten Instrumentes:

Na, immerhin schreibt sie jetzt meinen Vornamen richtig - das Duzen hat sie sich in den vier Wochen, die sie ihren Sohn nun zum Unterricht bringt, so im Vorübergehen angeeignet. Aber damit habe ich das geringste Problem. Ein paar mehr Gedanken mache ich mir über die Erkundungen zu ihrer Harfe: Spielt sie? Schläft sie? Hört sie? - Ist das jetzt bloß etwas esoterisch oder schon schon ein bisschen gaga? Die Bekanntschaft von Frauen, die sich beim Kraftlieder-Singen und Familienstellen treffen oder Termine bei Wahrsagerinnen und Quantenheilerinnen bezahlen, aber nicht einfach zum Friseur, sondern zur „ganzheitlichen Friseuse“ gehen, hatte ich bereits vor langem gemacht - mit Kollateraleffekten der kreativen Marktwirtschaft gehe ich üblicherweise humorvoll um. Sollen sie doch mit ihren Haaren Reiki, Fengshui oder Tantra machen - solange sie unter sich sind und keinen Schaden für die Allgemeinheit hinterlassen, folge jedes Tierchen seinem Plaisierchen.

Als etwas aufdringlich empfinde ich jedoch, wenn ich gleich am folgenden Tag zu meinen Freizeitaktivitäten in den nun beginnenden Ferien gefragt werde. Mit der Antwort, eine mehrtägige Radwanderung unternehmen zu wollen, dachte ich, hätte ich der Höflichkeit Pflicht erledigt. Doch langsam schwant mir, dass ich es gerade mit einem Typus Frau zu tun bekommen habe, der sich mit Antworten zu Fragen nicht stillen lässt.. Denn umgehend erhalte ich eine weitere Email:

Wie bitte?! Sie ist "mal so fordernd..."? - Sie besitzt also einen Mann, gut, warum macht sie nicht mit dem eine Radreise? "Ich werde meinem Mann sagen, Du passt auf uns auf, auf mich und die Kinder!“ Okay, sie will ihrem Mann, den ich nicht kenne, wissen lassen, dass der Ukulele-Lehrer in seiner Freizeit auf sie und Ihre Kinder aufpassen würde! Will sie ihn vielleicht motivieren, auch mal wieder was mit der Familie zu unternehmen? Oder will sie ihn eifersüchtig auf mich machen? Was will dies Frau? Langsam kommen mir einige Zweifel, ob die Frau nicht doch ein bisschen mehr gaga als esoterisch ist. Nur einen Tag später klärt sie mich auf:

Sollte sie das lieber nicht geschrieben haben? Ja, verdammt noch mal! Denn danach habe ich sie niemend gefragt. Warum sollte es mich denn interessieren, ob und wie lange diese Mutti mit ihrem "Man seit mehreren Jahren emotional und... getrennt" lebt. Was ich mich gerade frage, ist, warum sie diesen ihren Mann gestern noch versprechen wollte, dass ich (ohne jemals um meine Meinung dazu gefragt worden zu sein!) auf seine Frau und die gemeinsamen Kinder aufpassen würde, wenn sie doch schon "seit mehreren Jahren emotional und ... getrennt" von ihm lebt? In was für einen Beziehungsbrei will mich diese seltsame Erziehungsberechtigte eigentlich hineinziehen? Was bildet dieses Weib sich ein? Ich gebe dem Sohn seit gerade mal vier Wochen Ukulele-Unterricht und die Mutter glaubt, es sei nun Zeit, mal eben ein neues Familienmitglied anzuwerben?

Knapp zwei Wochen später, zum Ende der Herbstferien, erhalte ich weitere Emails von ihr. Diesmal mit Links über sogenannte Chemtrails, eine allseits bekannte Vergiftungstheorie für Leute, die jeden Humbug glauben und am liebsten solchen, denen es an einem halbwegs plausiblem Cui bono mangelt. Ich klicke trotzdem auf die Links, sehe mir die Seiten an und antworte ihr, dass ich das alles für Humbug halte - nicht ahnend, dass ich damit die nächste Stufe an Kommunikationsstrudeln auslöse:

Welche "Info"? Noch mal "genauer erklären"? Und wieso will sie meine Antwort, in der ich klipp und klar zum Ausdruck bringe, dass mich dieser Chemtrail-Humbug nicht interessiert, an ihren Bruder weiterleiten? Was hat der jetzt damit zu tun? Erst involviert sie einen mir unbekannten Mann, dem sie verspricht, ich würde auf seine Kinder aufpassen, jetzt ihren Bruder, der mir genauso unbekannt ist! Was soll diese ganze Verquirlung von Personen, die ich nicht kenne? Für welche SMS bedankt sie sich? Und schließlich involviert sie ihren Sohn! Was für ein Foto? Eines von sich? Ein Portrait? Einen Akt? Warum sollte der Sohn wollen, dass sie mir irgend ein Foto schicke? Und warum interessiert diese Erziehungsberechtugte sich dafür, ob und wann der Ukulele-Lehrer ihres Sohnes nachts wach ist? Wozu teilt sie mir mit, wann sie ins Bett geht? Denkt diese Frau, sie sei der Mittelpunkt der Welt und alles habe sich um sie zu drehen. Geht es noch schlimmer? Aber sicher doch. Ein "paar Zeilen" gehen immer:

Heiliger Bimmbamm! "Die Lieb soll sich verbreiten auf der Erde Weiten!" Und zu diesen pseudolyrischen Ergüssen soll, neben den Auftritten einer Freundin, meine Wenigkeit sie inspiriert haben? Jetzt sublimiert die Erziehungsberechtigte ihre hormongesteuerten Phantasien auch noch zu gereimter Sülze: "Sie macht kein Halt, egal wie alt!" Apropos "wie alt" - sie ist nach eigenen Angaben Anfang 50, die Hosenanzüge von Angela Merkel würden ihr ebenso stehen, nur in Sachen Eloquenz und Rhetorik könnte sie der amtierenden Bundeskanzlerin wohl kaum das Wasser abgraben, da ist die geschulte FDJ-Leiterin einfach Nuancen besser.

Wie vereinbart habe ich für Muttis Sohn eine Ukulele bestellt - nicht nur für ihn, es war eine Sammelbestellung. Ich stimme und spiele die Instrumente ein, damit meine Schüler dann gleich gut gestimmt loslegen können - normaler Service in Ukulelestan. Doch die Erziehungsberechtigte scheint sich für die wichtigste Mutti der Welt zu halten und fragt zu vorgerückter Abendstunde mal eben per Email nach, ob die "Ukulelen???" schon angekommen seien. Ich bestätige ihr die Ankunft der Lieferung und ergänze, sie möge mir nicht krumm nehmen, wenn ich nach einem langen Arbeitstag endlich mal meine Ruhe haben möchte. Sie antwortet natürlich umgehend:

Sie nimmt mir das also nicht übel... Na, immerhin! Sie lässt zwar das Wir weg, schreibt aber dennoch im Plural - soll wahrscheinlich heißen, auch ihr Sohn, dessen Gedanken sie lesen kann, nehme mir diesbezüglich nichts übel. Meine Arbeitszeit ist also nachmittags bis abends - das legt sie mal eben fest. Dabei könnte sie es besser wissen, da sie selbst schon mittags zum Unterricht kommt und weiß, dass sie da nicht einmal die erste ist! Am Liebsten würde ich ihr ironisch antworten: Vielen Dank, dass ihr mir nicht übelnehmt, wenn ich nach einem langen Arbeitstag auch mal meine Ruhe haben möchte und nicht noch völlig unnötige Korrespondenzen führen möchte.

Doch ich behalte meinen Sarkasmus für mich - am Ende würde ich damit ja doch nur weitere Reaktionen auslösen. Langsam vergeht mir der Humor - die selbstverständliche Freundlichkeit vergeht mir auf diese Weise ebenso. Zwei Tage später, zum Unterrichtstermin ihres Sohnes, händige ich ihr die für ihren Sohn gestimmte Ukulele aus. Am Abend erhalte ich ein ausführliches Dankesschreiben, doch es bleibt nicht bei der üblichen Lobhudelei - nun verkündet sie, auch selbst "ein wenig Ukulele lernen" zu wollen!

Sie wollte mich heute früh nicht aufscheuchen? Warum tat sie es dann? Sie bietet mir an, "den Unterricht auf 45 Minuten zu erweitern", legt auch gleichnoch fest, dass sie zuerst dran ist, ihr Sohn, der eigentliche Schüler, erst danach! Die pädagogische Methodik liefert sie auch gleich noch mit: "Fragen, zeigen..."! Nun, ja, die Erziehungsberechtigte ist Chemie-Lehrerin an einer Berufsschule, da hält sie pädagogische Ratschläge an mich für angemessen. Ließe sich Arroganz messen oder auf einer Skala von 1 bis 10 (mit 10 als höchster Arroganzstufe) bewerten, ich gäbe ihr eine 10+.

An sich ist es eine gute Idee, wenn Erziehungsberechtigte mit ihrem Kind gemeinsam das Spielen eines Instrumentes erlernen, weil dadurch der Elternteil weiß, wie man mit seinem Kind ein paar Hausaufgaben bewerkstelligen könnte. Und genau deshalb biete ich die Eltern-mit-Kind-Konstellation auch explizit an. Ob und wie solche Pärchen-Lektionen dann im Konkreten tatsäclich passen, ist noch mal eine ganz andere Frage, die ich üblicherweise nach einem mehrwöchigen Testlauf entscheide, das heißt entweder befürworte oder verwerfe.

Und so habe ich habe die Konditionen auch für diesen sehr speziellen Fall entsprechend meinen Prämissen angepasst: erst der Sohn, dessen Aufmerksamkeitsdefizit meine volle Geduldskraft beanspruchen, danach darf die Mutter eine Viertelstunde "fragen"... Im Nachhinein muss ich konstatieren, dass meine Entscheidung ein großer Fehler war, und damit meine ich nicht, nicht was die Reihenfolge betrifft. Denn in der Praxis wird ihr Vorschlag vor allem ihr Mittel zu ganz anderen Zwecken werden - auf diese Weise hat sie sich n ämlich regelmäßigen Zugang zu meiner Wohnung verschafft, ein großer Fehler meinerseits.

Himmelherrgott, war ich naiv! Man strebt dem Ende seines sechsten Lebensjahrzehntes entgegen und fällt auf so einen Trick herein! Was ist das nur für ein Weib, wenn es glaubt, auf diese aufdringliche Weise meine Zuneigung gewinnen zu können! Am 17. November erwidere ich auf eine ihrer Emails, dass sie mit ihren Zweisamkeitsbedürfnissen bei mir an der falschen Adresse ist, dass mich ihre vielen Emails, SMS, und nun neuerdings auch noch WhatsApp-Mitteilungen schon eine ganze Weile nerven! Woraufhin sie umgehend, noch am selben Tag, Besserung gelobt:

Mühe geben will sie sich also... Nicht einmal zwei Tage hällt ihr Besserungsgelöbnis, schon am 19. November folgen weitere Fragen, allesamt plumpe Vorwände, dann fragt sie sogar an, ob ich noch "online" sei - heißt, ob mein Computer eingeschaltet ist oder ob ich mobile Daten empfangen kann. Falls der Begriff Kontrollzwang irgendeine Daseinsberechtigung haben sollte, dann gewiss in diesem Fall. Am 23. November mache ich ihr nochmals schriftlich klar: Ich mag weder dauernd Benachrichtigungen erhalten noch Nachrichten lesen oder Fotos und Videos ansehen. Erst recht werde ich auf Fragen, ob ich online bin und dergleichen, nicht antworten.

Jetzt sollte eigentlich alles klar sein. Doch wenige Tage später erhalte ich über WhatsApp ein Foto geschickt, das ihre minderjährige Tochter mit einem großen blauen Auge und stark geschwollener Wange zeigt... Sieht irgendwie nach der Folge eines sehr heftigen Kampfes aus. Ich bin schockiert. Warum schickt mir die erziehungsberechtigte Fotos von ihrer misshandelten Tochter? War das der Vater? Was ist hier los? Nein, das habe sie mir gar nicht geschickt, sondern ihr Sohn habe das verschickt... Ihr Sohn? Mit ihrem Handy?

Ja, der habe die Handy-Pin quasi "durch Ausprobieren herausgefunden"... Nicht schlecht für einen Jungen, der nach knapp drei Monaten Ukulele-Unterricht kaum mehr als die ersten vier Töne eines einfachen Kinderliedes zupfen kann! Und was hat es mit dem Foto nun auf sich? Das sei nur ein Sportunfall vom Schlittenhunde-Rennen... Schlittenhunde-Rennen? Was es im Umkreis einer halbe PKW-Stunde von Dresden alles gibt! Nein, ich frage jetzt lieber nicht nach. Denn eines weiß ich mittlerweile auch so: In dieser Familie läuft irgendwas ganz Wirres ab. Und das will ich auf gar keinen Fall näher ergründen. Mir ist die Flut ihres Informationsmüll eh schon lange zu viel.

Im Gehirn dieser Erziehungsberechtigten läuft etwas ganz auerordentlich schief. Am Ende einer seitenlangen Email, in der sie mir unter anderem erklärt, dass sie "nicht süchtig nach digitalen Medien" sei, bietet sie mir schließlich sämtlich Optionen der Kontaktpflege an, die sie aufbieten kann - inklusive "Zupf zu Zupf" und "Klopf zu Klopf"
.



Was gibt es noch?


Am besten, ich fasse den bisherigen Irrsinn erst mal zusammen: 1) Die minderjährige Tochter ist (angeblich) beim Schlittenhunde-Rennen gestürzt und hat sich dabei eine Verletzung zugezogen, die wie das Resultat eines Faustschlages aussieht. 2) Der von seiner Mutter als einer von zwei "Spätentwicklern" bezeichnete Sohn, der nach drei Monaten Unterricht kaum vier Töne auf der Ukulele spielen kann, knackt durch bloßes Ausprobieren angeblich die Handy-Pinn seiner Mutter und schickt mir auf diese Weise Fotos von seiner seltsam veretzten Schwester. 3) Ich habe mit einer irrsinnigen Erziehungsberechtigten einen Vertrag über Ukulele-Unterricht für ihren Sohn abgeschlossen und nun habe ich auch noch sie selbst an der Backe.

Inzwischen hat sich die Erziehungsberechtigte eine weitere Ukulele bestellt - diesmal ohne meine Vermittlung, da ich es satt habe, von früh bis abends durch sie beschäftigt zu werden. Doch auch bei ihren eigenen Bemühungen lässt sie mich jedes Detail wissen, schreibt Email umd Email und SMS um SMS, stellt immer wieder Vorwand-Rückfragen. "Als Dankeschön" für die Beantwortung schickt sie mir am 17. Dezember 2017 im Anhang einer Email eine Audiodatei mit dem schlichten Titel "Aufnahmekunstspielversuchen-Eplusakustikharfen"... Nach dem Anhören der ersten 15 Sekunden verschienbe ich die Datei direkt in den Papierkorb, um meinen Computer nicht auch noch mit ihren akkustischen Ergüssen zu vermüllen. Natürlich bleibt es auch dabei nicht - ein paar freie Gedanken flattern selbstverständlich noch hinterher:

Sie stellt also ihren eigenen "gesunden Menschenverstand" infrage... Das Leben sei "zu kostbar und zu kurz...!!!???" Soll das nun eine besonders starke Ausage (drei Ausrufezeichen) oder eine besonders wichtige Frage (drei Fragezeichen) an mich sein? Jedenfalls hat sie kein Problem damit, die kostbare Lebenszeit des Ukulele-Lehrers ihrer einfältigen Selbstsucht zu opfern? Es ist Mitte Dezemeber, Zeit für Weihnachtsvorbereitungen... Es ist nicht zu fassen, noch am selben Tag erreichen mich ihre Vorschläge zur Gestaltung meiner Freizeit in der baldigen Ferienwoche:

Ich könnte also die Stille genießen... Na, klar, ausgerechnet in der Gegenwart einer Dauerquasselstrippe! Und dabei mal sehen, wie still sie sei... So still, dass es schon für manche an Langweiligkeit grenze... Nein, du alleinerziehende Stalkerin, ich bin nicht hochsensibel, deine penetrante Aufdringlichkeit, deine unangeforderten Freizeitangebote für mich, deine gedanklichen Hirngespinste gehen mir nur unendlich auf den Zeiger! Ich will das nicht. Hör' endlich auf, mich als Mitglied deiner seltsamen Familie zu betrachten!

Diese spezielle Mutti (Anfang 50, Angela Merkels Hosenanzüge würden ihr gut stehen) hält sich offenbar für so unwiderstehlich, dass sie glaubt, man könne als Mann gar nicht anders können, als ihren Einladungen zu folgen. Selbst aus ihrem weihnachtlichen Feriendomizil an der Ostsee schickt sie noch Einladungen, mit der Auforderung nachkommen zu können. Und da die Feiertage ohne Erwiderung meinerseits dahinziehen, folgt auch noch ein Hinweis, sie könne den Aufenthalt jederzeit verlängern. Und so geht es Tag für Tag weiter. In welchen Hollywood-Schnulzen lebt diese Frau eigentlich? Auf welchem TV-Traumschiff fährt sie?

Silvester
, draußen vor den Fenstern böllern bereits die letzten Stunden des Tages dahin. Unentwegt fliegen ihre Mitteilungen per WhatsApp ein... Sie sei nun wieder zuhause und könne mich zum Reinfeiern doch besuchen kommen... Hat sich diese Erziehungsberechtigte eigentlich überhaupt einmal mal die Frage gestelltdarüber gemacht, ob es in meinem Leben noch andere Menschen gibt? Ich könnte verheiratet sein. Oder schwul. Oder divers. Bevor sie mich für ihre Familienplanungen einspannt, müsste sie sich oder mich oder am besten beide doch mindestens mal fragen, ob ich überhaupt noch zu haben bin!

Ich habe in jener Silvesternacht eine Freundin zu Besuch, die ich seit 30 Jahren kenne und mit der ich einfach mal wieder den Jahreswechsel verbringen will - ungestört von den Belästigungen einer aufdringlichen Erziehungsberchtigten, in deren Hirn nichts anderes als eine völlig unbegründete Hoffnung umherflirrrt. Doch auf meinem Tisch vibriert permanent das stumm geschaltete Handy - ich muss mich in den letzten Minuten des Jahres 2017 noch kundig machen, wie ich die unaufhörlichen Mitteilungen einer völlig durgeknallten Erziehungsberechtigten verhindern kann, ohne das Handy total abschalten zu müssen - das Festnetztelefon habe ich bereits vom Netz genommen! Bei WhatsApp entdecke schließlich die sogenannte Stummschaltung - das ist zwar noch keine Totalverweigerung, aber es erfolgt wenigstens kein Benachrichtungssignal und die Mitteilungen werden auch nicht mehr angezeigt. Endlich Ruhe?





Prosit Neujahr. Weiter geht's!



Da ich per WhatsApp keine Meldungen über ihre Mitteilungen mehr bekomme, gibt es eine Störquelle weniger. Doch die Ruhe ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Per Email erhalte ich bald umso mehr Text. Sie könne sich im nächsten Jahr auch eine Wohnung in Dresden nehmen, gleich gegenüber meiner, am anderen Flussufer - da könne sie mir dann abends immer winken...

Nachdem sie in einer Woche nicht zum Unterricht erschien, verlangt sie für die Folgewoche einen Termin zum Nachholen. Ich frage sie, wie sie es mit ihren Schülern an der Berufsschule, wo sie als Chemie-Lehrerin arbeitet, hält - ob sie da die Woche um fünf Tage verlängert, damit jeder Schüler seine unentschuldigten Fehlstunden nachholen könne. Das versteht sie gar nicht, sie habe mir doch Bescheid gegeben. Per WhatsApp...

Tja, da habe ich dich aber stummgeschaltet, erkläre ich ihr, weil mir dein Silvester-Programm absolut auf die Nerven ging. Ist ihr gar nicht aufgefallen, dass ich seit zwei Wochen keine ihrer Mitteillungen erwidert habe? Oder stellt sie sich nur so dumm? Am 10 Januar konfrontiere ich sie erneut mit dem Ernst der Lage, erkläre ihr, dass ich sie nun auf WhatsApp komplett blockiere habeund dass ich künftig auf Textnachrichten, die mit unseren Unterrichtsterminen nichts zu tun haben, nicht mehr reagieren werde!

Das müsste reichen. Tut es aber nicht.. Sie hat wohl zwar verstanden, dass mir ihre permanente und penetrante Aufdringlichkeit auf die Nerven geht, aber das hält sie keineswegs davon ab, mir eine "hoffentliche stressfreie Mail" zu schicken - "nur zur Info....", gekrönt mit den innigsten Wünschen für "eine stressarme, interessante Woche!"

Stressfrei? Stressarm? Nun, ja, sie entwickelt Nuancen. Die Freundin ihres großen Sohnes lässt also fragen, ob ich im Kindergarten auftreten würde. Ihr "WG-Mitbewohner" ist der Mann, dem sie vor drei Monaten versprechen wollte, ich würde seine Kindsmutter gern auf meine Radreise mitnehmen, auf sie und ihre Kinder aufpassen. Sie integriert und involviert und vernetzt und wuselt ohne Unterlass. Und natürlich will sie mein "Lesenwollenmüssen nicht überstrapazieren".

Um die schier endlos wirkende Geschichte mal etwas einzukürzen: Mitte März ist sie tatsächlich vom Lande nach Dresden umgezogen - zum Glück nicht in die angedrohte Winkewinke-Distanz, sondern in ein entferntes Stadtviertel. Dort hat sie eine Wohnung gemietet, wo sie Veranstaltungen durchführen will. Und natürlich würde sie sich "sehr freuen, wenn Ukulelenklänge ... erklingen würden". Womöglich als Zeichen, dass es bereits läuft, bittet sie mich zwei Sätze einer englisch verfassten Anfrage zu übersetzen, die sie von einem Interessierten Musiker erhalten hätte. Die kleine Gefälligkeit tue ich ihr - dummerweise. Denn es bleibt natürlich nicht dabei.


Sie will dann also mal anklingeln, nach 20 Uhr... Dabei müsste sie wissen, dass um diese Zeit noch längst nicht der letzte Schüler raus ist. Was erlaubt sie sich! Und sie könnte sich Texte ganz einfach mittels Google Translater übersetzen lassen, aber ich vermute, sie stellt sich absichtlich dumm, um mich zu involvieren. Ich antworte kurz und resolut: NEIN, bitte nicht! 1) Ich habe auch nach 20 Uhr Schüler. 2) Ich habe dazu bereits alles gesagt.

Und indem ich antworte, sitze ich natürlich auch gleich in der nächsten Falle. Nämlich weil ich noch immer so naiv bin zu glauben, man könne dieser aufdringlichen Person irgendwas beantworten und dann hätte sie es verstanden und würde mich in Ruhe lassen. Ich antworte in einem resoluten Tonfall: Lass dir diese Korrespondenzen von denen übersetzen, die sie eingefädelt haben. Ich habe dazu alles gesagt, was du wissen wolltest. Wenn du das trotzdem veranstalten willst, dann mach es - und lass mich damit in Ruhe! Ich habe anderes zu tun.

 

Süßholz hier und Geraspel da. Meine Reaktion versteht sie also nicht. Dann war meine Erläuterung vielleicht zu kurz. Ich erkläre in einer weiteren Email: Das ist deine Veranstaltung. Auf deinen Wunsch habe ich dir den Gefallen getan und deine Korrespondenz übersetzt. Ansonsten habe ich damit nichts zu tun und möchte nicht als Übersetzer oder in sonst einer Weise involviert werden. Glaubst du, dass ich nichts anderes zu tun habe, als deine Emails zu beantworten! Und nachts halb 12 weckt mich deine SMS! Was soll das! Wenn dich deine Schüler jeden Tag mehrmals mit privaten Angelegenheiten anschreiben würden, ginge dir das genauso auf die Nerven. Letztmalig: Ich will das nicht! Wenn du das nicht verstehen bzw. akzeptieren willst, dann war’s das - es reicht wirklich! Ich meine das ernst.






Das gute Recht, Zusatzarbeit abzulehnen



Endlich! Hat sie was kapiert? Naja, zumindest ist sie wohl auch mal etwas abgenervt - sie verzichtet auf das gewohnte "Lieber Alexander", lässt jegliche Anrede weg, ist offensichtlich ein bisschen frustriert über meine "unfreundliche Formulierung", wollte wahrscheinlich schreiben: Das "verstehen" wir nicht. Aber dann ist sie doch mal in den Singular gerutscht. Und sie räumt gnädigerweise ein, ich hätte "das gute Recht Zusatzarbeit abzulehnen". Na, immerhin! Aber sie versteht nicht, dass mich ihre ewigen Integrationsbemühungen abnerven? Gut, dann ist es endlich Zeit für Konsequenzen - ich habe angekündigt, dass ich es ernst meine, und deshalb mache ich jetzt auch ernst. Am 26. März 2018 teile ihr mit mit, dass es sich mit dem Ukulele-Unterricht erledigt hat. Natürlich schreibe ich ihr eine sachliche und ausführliche Begründung - damit sie "verstehen" kann!

  Ich helfe gern, wo ich kann. Aber es gibt Grenzen der gegenseitigen Gefälligkeiten. Wenn man dir den kleinen Finger gibt, nimmst du die ganze Hand und kommst über zwei Ecken mit weiteren „Übersetzungswünschen“… Deine Versuche, mich in Angelegenheiten zu involieren, mit denen ich nichts zu tun habe und nichts zu tun haben will, sind weiter nichts als Vorwände zur Beziehungsintensivierung. Ich habe vor langem klar genug mitgeteilt, dass ich daran kein Interesse habe. Vielleicht bist du Klarheit nicht gewohnt oder kannst und willst damit nicht umgehen. Dann bist du bei mir an der falschen Stelle.

Ich ziehe aus folgenden Gründen Konsequenzen:

1) Du hast mich um einen Rat gebeten und ich habe dir geantwortet, die englische Korrespondenz übersetzt, meine Bedenken geäußert. Du findest die Bedenken richtig - und organisierst diesen Unfug dann weiter? E-Bass und Schlagzeug-Improvisation in einem Wohnhaus, in das du gerade erst eingezogen bist, ausländische Musiker, die du nicht kennst und mit denen du dich weder schriftlich noch mündlich verständigen kannst... Und als sei das noch nicht verrückt genug, willst du mich dazu auch noch einspannen. Dir ist nicht zu helfen.

2) Aufgrund deiner andauernden Bild- und Textnachrichten, besonders in der Silvesternacht, sah ich mich bereits genötigt, dich bei WA stummzuschalten. Ich habe dich später auch darüber informiert. Du aber testest es aus und schickst weitere Bilder und Texte. Hiermit teile ich dir mit, dass ich dich auf WA jetzt blockiert habe. Und trotz all meiner diesbezüglichen Ansagen belästigst du mich weiter mit belanglosen Text- und Bildnachrichten, selbst noch zu nachtschlafender Zeit, nun per SMS. Ich hatte dir postwendend mitgeteilt, dass mich so was außerordentlich nervt. Wenn dun das nicht kapierst oder nicht kapieren willst, ist dir nicht zu helfen.

3) Du hattest genug Zeit (mehrere Monate), um eine normale Beziehung, wie sie zwischen Schüler und Lehrer angemessen ist, zu pflegen. Doch du kannst es nicht lassen, immer neue Versuche zu unternehmen, mich unter irgendwelchen Vorwänden auch darüber hinaus mit dir zu beschäftigen. Deine unaufhörlichen Schmeicheleien sind - freundlich gesagt - aufdringlich und belästigend. Es gibt einen neudeutschen Begriff, der lautet Stalking… Dein Verhalten ist nicht weit davon entfernt.

4) Und am gestrigen Sonntag simst du mir auch noch, du würdest dich melden, um die durch DEINE (!) Krankmeldung ausgefallene Stunde nachzuholen - „kann auch kurzfristig sein“ (!) Geht’s noch! Gibst du deinen Schülern, wenn sie sich krankmelden, „kurzfristig“ Nachhole-Stunden, an Sonntagen oder an Feiertagen... Was glaubst du eigentlich, wer du bist, wenn du meinst, über meine Freizeit verfügen zu können, wie es dir beliebt!

Wenn du Klartext meinerseits als „unfreundliche“ Reaktion empfindest, dann gibt es dafür eine ganz einfache und freundliche Lösung: Du sucht dir einen anderen (einen „freundlichen“) Ukulele-Lehrer. Mir ist in all den Jahren, die ich unterrichte, nie etwas so Aufdringliches passiert, wie du es veranstaltest. Ich kann und will unter solchen Umständen nicht unterrichten. Wenn du nicht verstehen wolltest, was mein Hinweis „Es reicht langsam!“ bedeutet, dann muss ich dir jetzt sagen: Es reicht nun endgültig! Ich sehe mich gezwungen, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich bedaure es sehr, besonders für deinen Sohn, aber du lässt mir keine Wahl: Am kommenden Donnerstag sind bereits Osterferien und damit ist der März durch. Eine Fortsetzung meines Unterrichts im April wird es für dich nicht geben.


Im März 2018 hing ich also noch der relativierenden Betrachtungsweise an, dass ihr Verhalten nicht mehr weit von Stalking entfernt sei. Ich hatte mich mit dem Thema noch nicht so gründlich beschäftigt, um einschätzen zu können, dass ihr Benehmen schon damals Stalking in Reinkultur war. Ihre Reaktion auf meinen Rausschmiss wirkt auf den ersten Blick überraschend entspannt, nichtsdestotrotz ist sie völlig realitätsfern:

Endlich lässt sie die Vertraulichkeit heischende Anrede mit "Lieber" fort und versachlicht auf "Hallo". Statt von Unterrichtsterminen spricht sie von inspirativen Treffen, sie habe sich dabei leider in mich verliebt - und unterstell, ich sei "daran nicht unbeteilgigt..." gewesen. Ich habe diesem aufdringlichen Weib ein Dutzend mal mitgeteilt, dass mir ihr dauerndes Geschreibs auf die Nerven geht, habe sie gebeten, die Kommunikation auf das für die Unterrichtstermine Nötige zu beschränken, habe ihr geschrieben, dass es mir langsam recht! Und sie behauptet, ich sei nicht unbeteilgt gewesen...

Dass ihr Sohn, der immer mit großer Freude die Treppen heraufgerannt kam, nichts dafür kann, wenn seine Mutter sich wie eine pubertierende Jugendliche benimmt, lässt sich nicht bestreiten. Der Junge tut mir tatsächlich leid. Aber was soll ich machen? Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, schon als Kind für etwas bestraft zu werden, womit man gar nichts zu tun hat. Dass der kleine Mann die Konsequenzen für das aufdringliche Benehmen seiner Mutter tragen muss, tut mir leid. Aber genau mt dieser Empathie sitze ich schon in der nächsten Falle! Denn es vergehen gerade mal zwei Wochen, bis sie die Masche mit dem armen Jungen, der doch nichts dafür könne, noch ausweitet:

Sie bettelt also im Namen ihres Sohnes... Und will dann auch gar nicht mehr nerven, "nicht per Mail, SMS, oder Sonstiges: stelle meinen Fuß nicht in deine Tür ohne deine Zulassung." Das ist mal eine klare Ansage, naja, mit Einschränkungen wie "ohne deine Zulassung" und "weitestgehend versuchen" und "für weitere Absprachen offen sein"! Und all das sticht mir erst jetzt ins Auge, da ich dieses Emails nochmals gründlich recherchiere. Damals aber ist meine Gutmütigkeit größer, ich falle auf ihren Trick herein und biete ihr an, dass sie ihren Sohn probeweise einen Monat bringen könne. Wenn sie sich an ihre eigenen Besserungsgelübde halte, könne man dann nach den Sommerferien weitersehen. Doch so lange kann sie natürlich nicht warten - die Sommerferien haben kaum angefangen schon nimmt sie sich "die Freiheit" für einen "Dankesausspruch"...





Freiheit oder Frechheit?



Hat sie sich bei dem Wörtchen "Freiheit" nur etwas vertippt, indem sie anstelle des i ein c hätte schreiben müssen? Egal, für die meisten Menschen ist Freiheit und Frechheit so wieso das gleiche. Warum sollte es ausgerechnet bei dieser Verrückten anders sein! Ich beschreibe meine Radreisen mit ähnlicher Akribie wie diese Schilderung - und zwar in erster Hinsicht für mich selbst, damit ich mich später besser erinnern kann, wo mich was bewegt hat. Andere Reisende veröffentlichen ihre Reiseerlebnisse in Büchern oder als Blog, wo Leser auch ihren eigenen Senf dazu geben dürfen. Bei mir kann man nur lesen, aber diese oder jene Anregung für einen eigenen Reise aufnehmen. Doch für eine Stalkerin ist so eine Reisebericht natürlich das Salz auf dem Frühstücksei, die Sahne auf der Torte. Da findet sie die Punkte, wo sie ein- und nachhaken könnte.

Der Unterschied zwischen einem normalen Leser und ihr ist, dass sie glaubt, alles sei für sie persönlich geschrieben worden, allein und zuerst für sie. Sie bedankt sich für ein auf der Reise entstandenes Musikvideo, als sei es persönlich für sie gefilmt, geschnitten, veröffentlicht worden. Eigentlich dachte ich eine Zeitlang, ich sei im Laufe meiner reiferen Lebensjahre auch ein bisschen Frauenversteher geworden. Daran habe ich inzwischen große Zweifel, aber gut, man darf weder von einer Frau auf alle schließen noch sollte man sich als Mann bei Frauen überhaupt aufs Verstehenwollen verlassen. Frauen ticken anders, die meisten jedenfalls, und bei jenen meisten gefällt mir das auch: dass sie anders ticken.

Bei dieser Erziehungsberechtigten ist jedoch jeder Verstehversuch blanke Zeitverschwendung. Ich ignoriere ihre "Dankesaussprüche", ihr "D&G" (Dank und Gruß?) und sonstige "Viel Erfolg, Kraft, Ideen,..."-Grüße - nicht zu vergessen die vielen Zwischen-den-Halbsätzen-Botschaften in Gestalt omnipräsenter Auslassungspünktchen. Da ich ihr Besserungsgelöbnis damals noch für ehrlich halte, beantworte ich ihre Anfrage nach Weiterführung des Unterrichts für ihren Sohn schließlich positiv - mit dem Resultat, dass gleich nach der ersten U-Stunde des neuen Schuljahres eine ihrer überschwänglichen Dankeshymnen folgt:

Was ist denn jetzt schon wieder? Ach, der Herr Sohnemann spielt auf dem WC Ukulele. Ja, und? Was soll ich jetzt mit dieser Information? Kann diese dumme Frau nicht einfach mal darüber nachdenken, welchen Informationswert es für einen Musiklehrer haben soll, wenn er liest, wann und wo seine Schüler ihre Instrumente üben? Beim Pinkeln? Beim Kacken? Was soll dieser Scheiß! Und für den Fall, dass mir nach einem Jahr Wir-Gedöns noch immer nicht klar sein könnte, dass sie zu zweit ist, kommen die "Grüße von UNS" jetzt auch noch in Großbuchstaben. Ich gehe nicht darauf ein, aber was nützt mir das? Nichts. Zwei Wochen später will sie mich mal wieder in ihr abstruses "LaboR" integrieren - nach den Kostproben, die ich bereits zu hören bekam, gehe ich davon aus, dass es dort genauso kreativ zugeht wie in ihren wirren Wortspielereien...

Was bildet sie sich ein, wer sie ist, dass sie mich weiterempehlen könne? In Ermangelung von Zeit habe ich bereits seit langem ein Sperrschild für Ukulele-Unterricht auf meiner Internetseite ausgehängt - wo steht denn, bittesehr, dass ich Gesangsunterricht anbiete? Wozu soll sich jemand bei mir melden, wenn er sowieso alles autodidaktisch macht? Natürlich geht es ihr gar nicht um irgendjemand, sondern einzig und allein um sich selbst - sie will im Gespräch sein, immer und dauernd. Eine Nervensäge sondersgleichen! Da ich ihr nicht mehr antworte, sucht sie sich ihre Antworten jetzt sogar in den öffentlichen Reiseimpressionen, die ich vor Ewigkeiten schrieb (1994!):


Vielen Dank? Wofür? Sie bildet sich immer und immer wieder ein, ich hätte meine Reiseepisoden allein und nur für sie veröffentlicht. Damit sie etwas hat, womit sie ihre Langeweile und sonstige Einfalt zerstreuen kann? Noch am gleichen Tag erhalte ich eine Einladung zu einem "Festival Frei Improvisierter Musik" - unter anderem zupft sie selbst dort auf ihrer Harfe herum... Was unter freier Improvisation zu verstehen ist, kenne ich ja schon von ihrem Solo ein Jahr zuvor. Sie schreibt an diesem Tag ingesamt viermal! Ignorieren hilft nicht. Jetzt muss ihr mal wieder Klartext schreiben: Es nervt mich extrem, immer wieder von dir belästigt zu werden. Wenn du es nicht lassen kannst, dir mittels deines Sohnes immer wieder Eingang verschaffen zu wollen, muss ich diese Tür für dich schließen.

Auch diese Warnung nimmt sie nicht ernst. Im Gegensatz zu ihrem Versprechen vom 26. April, wo sie schwört, dass sie mit der Nerverei aufhören würde, dringt sie unter dem Vorwand, ein gewisses Bedürfnis befriedigen zu müssen, zum driten Mal infolge direkt in meine Wohnung ein. Beim dritten Mal tut sie es mit einer solch frechen Arroganz, dass mir klar wird: ihr angebliches Bedürfnis ist nur ein Vorwand ist, eine List. Und sie lässt mich im Anschluss sogar moch spüren, dass sie es wieder geschafft hat, indem sie mich angrinst und sagt, sie könne das nächste Mal ja Toilettengebühr bezahlen... Was für eine ungeheuerliche Dreistigkeit!





Wenn Blicke töten könnten...

Ich weiß nicht, woher ich in dieser Situation die Contenance nehme. Vielleicht hatte es mir vor Fassungslosgkeit einfach nur die Sprache verschlagen. Jedenfalls kann ich es bei einem verächtlichen Blick belassen. Ich schließe dann demonstrativ die Stubentür, um zu signalisieren: Bis hierher und keinen Schritt weiter!

Im Stillen koche ich vor Wut. Aber ich will den Jungen (wahrscheinlich hat er schon Schlimmeres erlebt), nicht verstören und tue ihm gegenüber, als wäre alles ganz normal - ist es ja auch, nur eben in dem Sinne, dass sie sonstigen Übertretungen diesmal auf die Spitze treibt. Ihr Sohn ist mit diesem Ekel von einer alleinerziehenden Mutter schon genug gestraft. Nachdem er endlich - nach einem Jahr - spürbare Fortschritte gemacht hat und ich vor der Vollendung meiner geduldigsten pädagogischen Arbeit stehe, will ich ihn nicht einfach vor die Tür setzen. Ich bringe es auch nicht fertig, ihm das anzutun.

Was macht die Mutter, als sie von der Toilette kommt? Statt einfach zu gehen und die Tür meiner Wohnung, die sie ja ihren eigenen Worten zufolge niemals wieder übertreten wollte, hinter sich zu lassen, öffnet sie die Tür zu meinem Unterrichtsraum: "Viel Spaß euch beiden!" wünscht sie und grinst mich nach einem ausschweifendem Blick noch einmal an. Es ist nicht zu fassen. Ihre Arroganz keinnt keine Skrupel! Absolut schamlos! Wenn meine Blicke töten könnten, wäre sie jetzt tot! Der arme Junge! Das kind tut mir so leid.

Ich mache meinen Job, vergewissere mich, dass der Junge wenigstens dieses eine komplexere Musikstück, dass er in dem einen Jahr gelernt hat, drauf hat, dass er es gegebenfalls ohne meine Hilfe weiterüben kann. Denn mir ist klar, dass der Unterrricht für diesen Jungen mit dieser Stunde ein für alle Mal endet. Dass er enden muss, da seine Mutter unerträglich ist - unbelehrbar, unverbesserlich, unverschämt. Erst am Wochenende komme ich dazu, der Mutter zu schreiben, dass sie sich bei mir nie wieder sehen lassen braucht, dass es sich nun endgültig erledigt hat. Da ich noch immer an ein Fünkchen Einsicht bei dieser Eriehungsberechtigten glaube, begründe ich meine Entscheidung in der nötigen Ausführlichkeit:

Ihre erste Reaktion:

Ihre zweite Reaktion:

Ihre dritte Reaktion:

Auf ihre Forderungen gehe ich nicht ein, sie sind durch die Bank unberechtigt - und nicht nur das! Eigentlich schuldet sie mir die von sich selbst aus angebotene Toilettengebühr. Das Hirngespinst mit der Uklulele muss ich ahnungslosen Lesern allerdings einmal etwas näher erläutern. Mit der gleichen Geschichte kam sie bereits, als ich sie Ende März 2018 das erste Mal rausgeschmissen hatte. In meiner Naivität bot ich ihr damals die Gelegenheit, sich davon überzeugen zu können, dass bei mir keine Ukulele "mit einem blauen Fleck" herumliegt. Ich habe so viele hochwertige Ukulelen aller Art, dass ich kein Standardmodell mit einem angeblich besonders schönen Klang benötige - das weiß jeder, der meine Sammlung kennt. Dieses Hirngespinst spielte dann seit dieser Zeit, also seit beinahe neun Monaten auch gar keine Rolle für sie. Aber jetzt, da sie wieder etwas zum Sticheln und zur Verlängerung des Unheils braucht, kramt sie diesen Unfug erneut aus. Um mich in Kontakt zu halten. Und als ob das nicht genug der Frechheit und Verlogenheit ist, kommt sie jetzt auch nochmals mit der Mitleidsnummer - ganz nach dem Motto: Was einmal funktioniert hat, klappt auch ein zweites Mal:

Dass der Sohnemann mit seinem "zarten Stimmchen" nochmals vorgehalten werden muss, war zu erwarten... Hat so eine unverschämte, verlogegene Person wie sie überhaupt eine Seele, dass ihr in selbiger etwas wehtun könnte? Sie lügt das Blaue vom Himmer herunter, zitiert ihren Sohn, der sonst nie in ganzen Sätzen spricht, mit Ansagen wie "Ich bin doch sein Schüler". Das glaube, wer an den Weihnachtsmann glaubt. Ich werde den Verdacht nicht los, dass diese Frau eine Psychopathin ist - eine Person, die gar keine Empathie hat, aber die Gefühle anderer geschickt auszunutzen und gegeneinder auszuspielen versteht, sein Scheusal ohne jeden Skrupel. Solchen Leuten geht es in all ihren Bestrebungen nicht um die Zuneigung, sondern einzig und allein um Macht über andere. Hätte diese Psychopathin nur ein wenig mehr Eloquenz, könnte sie es bis zum Vorsitz einer politischen Partei schaffen oder als Bundeskanzlerin sogar über zig Millionen von Bürgern bestimmen.

Damit ich mit ihr Tee trinken und sie zum Reden aufhalten könne, hätte ich dem Kind nach dem Unterricht also das Wort verboten und es zum Malen aufgefordert? Eine ungeheuerliche Behauptung! Diese Mutter gehört in eine Anstalt, wo sie den ganzen Tag die Wände anlügen - und von mir aus bemalen - kann. Diese Person ist völlig irrsinnig - sie läuft dennoch frei umher, nimmt mit ihrem Auto am Straßenverkehr teil, bringt Dresdner Berufsschülern Chemieformeln bei, experimentiert mit Chemikalien, verteilt Zensuren und schreibt Beurteilungen... Wo soll das nur hinführen!

Apropos Tee. Jeder erwachsene Schüler Tee bekommt in der kalten Jahreszeit das warme Getränk angeboten, das gehört bei mir zur guten Sitte. Richtig ist außerdem, dass ich aus Höflichkeit manchmal nicht so genau auf die Uhr schaue, wenn jemand für den Abschied etwas länger braucht. Da diese Erziehungsberechtigte bereits seit neun Monaten vom Unterricht komplett ausgeschlossen ist, hat sie mindestens in dieser langen Zeit weder einen Tee bei mir angeboten bekommen noch wurde sie "zum Reden aufgehalten". Die größte Unverschämtheit ist für mich der Satz darüber, wie ich mich gegen ihren Sohn benommen hätte - "sei ruhig, hier male was..." Eine Mutter, die mir solche Worte in den Mund legt, ist das Allerletzte. Ich bin fassungslos, was für unergründlich perverse Charaktere es in der Mitte der werktätigen Gesellschaft gibt!

Und dann ist da noch die Geschichte mit den "FERRERO KÜSSCHEN"... Irgendeiner meiner vielen Schüler oder ihrer Eltern wollte mir was Gutes tun und hat mir in der Nikolaus-Woche des Jahres 2017 was Süßes mitgebracht. Ich nasche dann mal, aber ich leite das meiste dann in ein Körbchen um, aus dem sich jeder meiner anderen Schüler nehmen kann, was ihm beliebt: Erdnüsse, Mandarinen, Apfelsinen, Pfefferkuchen - was man in der Nikolauswoche eben so schenkt, um Kindern eine kleine Freude außer der Reihe zu verschaffen. In den "Ukulelenkasten getan"? Eine persönliche Liebeserklärung sozusagen? Was bildet sich diese alleinerziehende nur Mutter ein! Alles nur für sie, glaubt sie!

Ich finde keine Worte, so widerlich ist mir diese Frau inzwischen. Kann sie sich nicht einfach in Luft auflösen oder wenigstens ihr dummdreistes, extrem eingebildetes Geschreibs lassen?! Ich habe so die Schnauze voll von dieser abartigen Erziehungsberechtigten, dass ich anfange, das gesamte Weibervolk zu verschmähen. In Gegenwart einer Frau traue ich mich schon gar nicht mehr zu lächeln! Nur weil eine Frau das als persönliche Liebeserklärung verstehen könnte! Soweit ist es nun schon gekommen. Ich erwäge eine Anzeige wegen des Tatbestandes der "Nachstellung" nach Paragraf 283 StGB. Aber... Ein kleiner Exkurs: Was kann das in einem Land bringen, wo es polizeilich oft drunter und drüber geht - zum Beispiel indem zwei Beamte der Wasserschutzpolizei die ihnen vor Ort gezeigten Schuhabdrücke einer mutmaßlichen Straftat zertreten anstatt die Spuren zu sichern. Beamte der Wasserschutzpolizei, die sich nicht trauen, einen Schritt ins flache Ufer der Elbe zu setzen, um die nach meinen Bebachtungen dort entsorgten Hinterlassenschaften einer Straftat sicherzustellen! Wegen der gefährlichen Strömung, dürften sie das nicht, erklären mir die beiden großen Männer in ihren Uniformen! Darüber lachen die neugierig herbei schwimmenden Enten, aber es ist nicht lustig. Wie sich später herausstellte, war meine Vermutung richtig - es handelte es sich um die hieisge Entsorgung eines am Vorabend gestohlelenen Tressors, wofür auch die am Ufer herumliegenden Münzen ein deutliches Indiz waren.

Was also kann in einem Land, in dem die letzten Deppen mit der polizeilichen Ermittlung von Straftaten betraut sind, schon eine Anzeige wegen Stalking bewirken? Wahrscheinlich nicht allzuviel. Die polizeiliche Info-Seite zu diesem Thema empfiehlt Betroffenen, auf Kontaktversuche nicht zu reagieren - also aussitzen, Awarten und Teetrinken, bis der/die Täter/in aufgibt und nachhause geht... Man geht offenbar grundsätzlich davon aus, dass in Sachen Stalking nur Männer die Täter ein können, denn man verweist auf die Beratungsmöglichkeiten in einem Frauenhaus...



Du bist wunderbar

Zur Ruhe komme auf diese Weise nicht. Gut, ich reagiere nicht auf ihre Frechheiten, aber das hatte ich ohnehin nicht vor. Nach zwei Wochen Funkstille glaube ich am hochheiligen Heiligabend, die Sache sei ausgestanden - und nun könne auch für mich die besinnliche Zeit losgehen... Doch da erreichen mich einige auf den ersten Endruck versöhnlich wirkende "Grüße von der Ostsee":

Sie will mich also "nicht anmachen, nicht belästigen, mir nicht die Freiheit rauben....." - Ist das jetzt sozusagen ihr Weihnachtsgeschenk für mich? Muss ich mich dafür bedanken? Ob ich ihre Ukulele gefunden hätte, fragt sie dann aber ganz beiläugfig auch noch einmal. Es reicht ja nicht, etwas weihnachtliches Süßholz zu raspeln, nein, sie muss auch ein bisschen sticheln, um meinen Adrenalinspiegel auch über Weihnachten auf Alarmstand zu halten. Ich hasse diese Kröte so unsäglich, aber ich sage mir: Alexander! Ganz ruhig bleiben. Irgendwann wird sie schon aufgeben. Bis dahin einfach alles ignorieren, wie die Polizei empfiehlt.

Allerdings fürchte ich inzwischen, dass sie beim Neujahrskonzert meiner Schüler im Publikum sitzen wird, um mich von dort aus frech anzugrinsen - und hinterher vielleicht nach "ihrer" Ukulele zu fragen. Ich bereite mich innerlich auf das Schlimmste vor. Für mich steht fest, dass sie in dem Moment, da sie mich selbst dort noch belästigt, die Anzeige bekommt - egal was die Polizei damit dann anstellt, es ist dann aktenkundig. Und dass sie keine Sekunde meines Konzertes erleben wird, ist für mich aktenkundig. Ich musiziere für und mit meinen Schülern, für deren Eltern und alle anderen Besucher der Kirche, für ein Hilfsprojekt im Ausland, nicht für eine boshafte, unverschämte, perverse Erziehungsberechtigte!

Meine Weihnachtsferien sind mit dem Verfassen des Anzeigentextes für die Polizei und der chronologischen Schilderung der Ereignisse vom ersten Kontakt im August 2017 bis zum Jahresende 2018 ausgefüllt. Die Beweismittel (Hunderte Emails und sonstiger digitale Kommunikation) kopiere ich auf externe Speichermedien und hinterlege sie bei ins Vertrauen gezogenen Freunden. Ja, das ist mein Weihnachten 2018 - das Fest der Liebe... Ich hätte mir für die Ferien eine angenehmere Freizeitgestaltung gewünscht, aber was will man machen. Ich möchte ein Neujahrkonzert für friedliebenden Menschen vorbereiten - und dazu gehört jetzt auch ein Notfallplan für den Fall, dass eine boshafte Psychopathin aufs Äußerste geht und mich selbst in der Öffentlichkeit provozieren will. Sie ist das Übelste, das Widerwärtigste, das Abscheulichste, was mir jemals über den Weg gekommen ist und ich weiß nicht, wie es im Detail ausgeht, falls sie vorhat, mir nochmals über den Weg zu kommen.

Eine liebenswerte Freundin empfiehlt mir, ich könnte eine attraktive junge Frau mit zum Konzert nehmen, die sich dort als meine Geliebte ausgibt und auf diese Weise signalisiert, ich sei halt vergeben... Wo ich so gerne vergeben bin? So gerne, dass ich es auch noch jedem zeigen muss? Und nun soll ich es auch noch einer Person zeigen, der die Besitzansprüche anderer Frauen ohnehin egal wären. Einen ähnlichen Rat bekomme ich von einer weiteren Freundin - und auch noch von einem Musikfreund. Daran sieht man, dass normale Menschen gar nicht auf die Idee kommen, dass es echten Stalker/innen ausschließlich um das Machtspiel geht. Als ob eine Konkurrentin für eine Stalkerin ein Grund wäre, von ihrem Ziel der Begierde abzulassen. Das Gegenteil dürfte der Fall sein - eine Stalkerin wächst mit ihren Herausforderungen. Nein, danke, liebe Freunde und Freundinnen! Aber mit solchen Spielchen wird die Chose nur noch verrückter. Im Ernstfall gibt es nur eine Lösung: Hinausschleifen und einen nicht zu zaghaften Tritt in den Hintern.





Drei Kreuze

Das neue Jahr ist zwei Wochen alt und es ist noch rein und unbesudelt von den Kontaktsversuchen der alleinerziehenden Mutter. Am Abend nach dem Konzert mache ich drei Kreuze. Denn ihr letzter Versuch liegt nun sogar schon fast drei Wochen zurück. Doch es naht der Jahrestag einer anderen großen Frechheit, die mir im Vorjahr widerfahren ist. Eine Reporterin der Sächsischen Zeitung hatte damals einen ganzseitigen Artikel über die Ukulele und mich "als Protagonisten" (so die Absichtserklärung in ihrem Anschreiben) publizieren wollen. Was dabei herauskam, war haarsträubend: neben einer Anhäufung der üblichen Klischees auch völlig falsche Informationen. Baer damit stellte sie sich selbst ein journalistsiches Armutszeugnis aus. Was wirklich empörend war, dass sie mich in ihrem Artikel als milde lächelnd beschrieb, wenn ich über Kinder reden würde, aber ansonsten als "etwas kauzig"...

Exkurs: Ich hatte die Reporterin wie jeden meiner Gäste mit Tee bewirtet, ich habe ihr zum Abschied eine CD geschenkt, habe ihr nach ihrem Besuch per Email Zitate aus einem Buch zugeschickt, das sie bei mir entdeckt hatte, während der Fotograf ans nicht minder unbeseelte Werk ging. Bedankt hat sie sich dafür nicht, aber verwendet hat sie diese Zitate sehr wohl - und das im wörtlichsten Sinne von "Ver-wenden", nämlich als sei sie die belesene Frau von Welt, und ich, der ich mir das Buch bestellt und gerade erst erhalten hatte, der unbelesene "Protagonist", von dem man noch nicht wisse, ober seinen Weg gefunden habe!!! Nicht zu fassen, so etwas schreibt eine "Reporterin" über einen Mann, der seit einer Zeit Ukulele unterrichtet, als diese Schnepfe noch auf allen Vieren um den Weihnachtsbaum gekrochen ist! Dass ich nach diesem in jeder Hinsicht miserablen, ganzseitigen Artikel empört war, dürfte sich verstehen. Und genau auf diese Episode spielt nun die oberste Unfrau der Jahre 2017, 2018, 2019 mit Zitierversuchen an, indem sie zwei Tage nach meinen voreilig gemachten drei Kreuzchen schreibt:

Nicht zu fassen! DIe Erziehungsberechtigte zitiert genau ein Jahr nach dem Erscheinen des Artikels die unverschämte Formulierung einer unglaublich arroganten Schnepfe, die sich nicht schämt, entstellte Zitate zu nutzen, die sich noch nicht einmal bedanken kann, wenn man sie bewirtet, beschenkt und ihr zuarbeitet, die sogar die von mir zugeschickten Zitate aus einem Buch von Rüdiger Safranski noch ver-wendet und gegen mich dreht. Der Erziehungsberechtigten ist klar, dass sie mich mit solchen Erinnerungen provoziert. Und ich muss gestehen, das ist gelungen - ja, ich gebe zu, dass mich Diffamierungen dieser Art zutiefst kränken, nein, sie machen mich wütend!

Ich verstehe nicht, warum Menschen, die ich willkommen geheißen und gastfreundlich bewirtet habe, denen ich nichts zu ihrem Nachteil getan habe, so boshaft zu mir sind. Ich kenne Männer, die sind Rüpel, grob und ungebildet, falsch, neidisch aggressiv. Aber eine derartige Art von Boshaftigkeit und Gehässigkeit habe ich bisher noch nicht erlebt. Dass ich solche Eigenschaften und dann auch noch in dieser geballten Form zweimal innerhalb eines Jahres bei Frauen kennenlernen muss, schockiert mich zutiefst.

Soll das eine göttliche Eignungsprüfung fürs Paradies sein? Heiliger Strohsack! Darauf verzichte ich gern - falls es im Paradies Weiber gibt, die "mal miteinander reden" wollen, will ich lieber gleich in die Hölle... Ich weiß nicht, wie es Ihnen als Leserin, wenn ein Mann Sie so gemein, so beharrlich, so grundlos provizieren würde, und wenn ein anderer Mann Sie mit der gleichen Grundlosigkeit diffamieren würde. Ich mag meine Fehler haben, aber kauizig bin ich ganz bestimmt nicht. Wenn ich meine Gäste höflich und zuvorkommend behandle, wenn ich ein Abschiedsgeschenk überreiche und alles unternehme, damit sich meine Gäste wohlfühlen, dann erwarte ich, dass ich auf gleiche Weise behandelt werde - nämlich mit dem Respekt.

Ich bin seit nahezu sechs Jahrzehnten in dieser Welt, da ist man schon vielen Neidern begegnet, da hat man schon viel Missgunst wegstecken müssen - ich gebe nun seit 2003 Ukulele-Unterricht, da bin ich mein eigener Chef und nur ich selbst kann mir Vorschriften machen. Ich hatte in dieser Zeit gewiss mit hundert freundlichen Muttis zu tun, auch mit einigen netten Reporterinnen von Presse und Rundfunk. Aber innerhalb eines Jahres mit den beiden unverschämtesten Weibern dieser Stadt zu tun zu bekommen, das hätte ich mir nie vorstellen können. Wo kommt das her? Woher kommt die geballte Ladung Unverschämtheit?

Ignorieren bringt nichts. Ich muss reagieren. Irgendwas, das etwas wehtut, muss ich dieser ungezogenen Mutter zurückschleudern - damit ihr das Grinsen endlich mal vergeht. Die Zeit bedingungsloser Höflichkeit ist vorbei. Es kann der frommste Ukulele-Lehrer nicht in Frieden leben, wenn eine unverschämte Erziehungberechtigte ihn nicht in Frieden leben lässt. Ich antworte ihr nun ohne Umschweife - naja, ganz ohne kann ich es noch immer nicht:

Sie hatte mich bereits nach meinem sachlich begründeten Rausschmiss vom 9. Dezemeber unflätig tituliert - als "ARSCH"! Weshalb sollte ich da noch Rücksicht auf Umgangsformen nehmen? Der Ton, der eigentlich die Musik macht, perlt an ihr ab - etwa so wie an mir eine chemische Formel. Natürlich möchte ich mich nicht auf ihr "Niveau" einlassen - aber wenn sie in nur eine direkte Sprache mit starken Ausdrücken versteht, dann muss ich auch darauf zurückgreifen.

Sie schickt immer wieder die gleichen Forderungen, immer wieder das Hirngespinst von den angeblich vertauschten Ukulelen. Dieses so schöne kleine Instrument, bringt so vielen Menschen auf der Welt Freude, indem sie sich selbst damit beschäftigen, indem sie es zu erlernen versuchen, oder indem sie einfach nur zuhören und sich an Melodien und Liedern erfreuen. Aber dieses eine Ekel von einer Erziehungsberechtigten zieht dieses schöne Instrument mit ihren Unterstellungen unaufhörlich in den Dreck. Sie besudelt damit alle Kunst, aus der und für die es gemacht ist. Am 7. Februar anno 2019 schlägt sie erneut zu:

Wie gnädig! Sie bietet also "einen Abschlusssss....." an - sie wolle ihn auch! Und hängt als Bedingung ihre schon zur Genüge gestellten Forderungen und Unterellungen an. Außerdem untertstellt sie gleich noch, ich könnte "zahlungsunfähig" sein, "dann eben später..." Dabei hatte ich ihr erklärt, dass ich ihr nichts schulde, wenn sie plötzlich auf die Idee käme, die Unterrichtsstunde ihres Sohne in Toilettengebühr umzuwandeln. Daher hatte ich sie bereits auch ermuntert, dass sie, wenn, sie glaube, ihre Forderungen seien rechtens, doch gern auf dem Rechtsweg versuchen könne, selbige einzuklagen.

Wie dem auch sei: Schlimmer geht immer. Schließlich greift sie nämlich auch noch ganz tief in die Charmoffensive, indem sie mir, dem "weißen Mann" - empfiehlt, meine "Intelligenz entsprechend den Weisheiten der alten Philosophen" zu gebrauchen - "zu nutzen". Tut diese chauvinistisch gefärbte Bemerkung irgendwas zur Sache? Oder glaubt sie, dass ich darauf abfahre, wenn mir eine etwas unterbelichtete Chemielehrerin sagt, dass ich ein "weißer Mann" sei? Oder meinte sie den "weisen Mann"? In dubio pro reo - im Zweifel für die abenteuerliche Orthographie, mit der sie mich seit 17 Monaten in Atem hält und mit der sie es im öffentlichen Dienst zur Chemie-Lehrerin an einer Dresdner Berufsschule gebracht hat. Dort verteilt sie Zensuren und Beurteilungen für Berufsschüler - Auszubildende, junge Menschen, die nichts verbrochen haben als zur falschen Zeit am falschen Ort bei der falschen Chemie-Lehrerin den falschen Beruf zu lernen.


Himmelherrgott, wie tief muss eine Frau gesunken sein, um solche abgründigen Phrasen ablassen zu müssen! Ja, "man sieht, wo das hinführt...." Sie bekommt ja keinen einzigen Satz mit Komma und Punkt zustande! Immer nur Phrasen mit vielen Auslassungspünktchen. In den folgenden Tagen erhalte ich auch ihre "" - Der Fairness halber muss ich gestehen, dass ich in meiner Verzweiflung irgendwann selbst an eine Punkt gelangt war, ihr eine vergleichbare Maßnahme nahezulegen. Ein bisschen Helferkomplex kann auch nicht leugnen. Wer von uns nun Hilfe allerdings nötiger hätte, lässt sich mit Sicherheit durch die Beantwortung meiner letzten Fragen an sie klären: Bin ich dir nachgerannt oder du mir? Habe ich dir nachgestellt oder du mir? Habe ich dich mit obszönen Angeboten behelligt oder du mich?

Sie hat diese Fragen mit ihren unzähligen Emails und sonstigen digitalen Hinterlassenschaften zur Genüge beantwortet. Sie weiß sehr wohl, dass sie eine Stalkerin ist, absolut unfähig zu einer normalen zwischenmenschlichen Beziehung - dafür extrem kontrollsüchtig, besitzergreifend, aufdringlich ohne Unterlass. Doch selbst wenn sie noch antworten wollte, sie kann es nun nicht mehr - jedenfalls nicht mehr mit den bequemen Mitteln der elektronischen Kommunikation. Denn neben der Blockade ihrer Telefonnummer ist nun auch mein eigener Email-Accounts deaktiviert. Emails sind eh von gestern. Jetzt bliebe nur noch die herkömmliche Briefpost.

Falls die Verrückte noch immer nicht genug hat, soll sie mal schreiben und Briefmarken kleben - ich sehe der von der Deutschen Post angekündigten Portoerhöhung sowohl mit Gelassenheit als auch mit der Erwartung entgegen, dass ein Brief dann bald so viel kostet, dass das Briefeschreiben für die Normalverdienerinnen unter den Stalkerinnen ein teures Hobby wird. Und dann bin ich mal gespannt, wer "gerade nicht zahlungsfähig" ist.

Wer so hartnäckig und dummdreist wie die Chemie-Lehrerin ist, wird es sich vermutlich dennoch nicht nehmen lassen, irgendwann mal wieder ein paar "Grüße von der Ostsee" oder sonstwo her zu schicken. Wenn sie dreist genug ist, sich auch das zu leisten, kann ich ein Foto dieser Grüße gern noch hier einfügen. Allerdings mache ich mir dann nicht mehr die Mühe, den Namen der Verfasserin zu verwischen, damit sie anonym bleibt. Wenn sie unbedingt ihren echten oder ihren Möchtegern- Künstlernamen hier lesen will, soll es ihr nicht verwehrt werden. Und damit zum "Abschlusssss".



Nachwort

Drei Tage meiner Winterferien habe ich für das Aufschreiben dieser haarsträubende Geschichte gebraucht, Belege waren zu sortieren, zu kopieren, einzufügen, Namen zu anonymisieren. Ich hätte gern was anderes unternommen, aber egal, das Wetter war eh nass und kalt. Vieles habe ich von vornherein ausgelassen, anderes nachträglich gekürzt, um es nicht zu lang zu machen. Beim wiederholten Lesen all der Emails und sonstigen digitalen Mitteilungen habe ich für mich gelernt, worauf ich in Zukunft achten muss, wenn mich alleinerziehende Mutter oder sonstige Erziehungsberechtigte anrufen, die eigentlich keinen Ukulele-Unterricht, sondern einen Mann für sich und den Ersatzvater für ihre Kinder suchen. Schreiben können mir Interessent/innen jetzt nur noch per SMS oder über WhatsApp - aber eben auch nur solange, wie ich den Kontakt nicht blockiere, was, wie ich ebenfalls lernte, recht einfach und schnell zu bewerkstelligen ist.

Falls Sie, als alleinerziehende Mutter, beim Lesen bis an diese Stelle gekommen sind, wissen Sie jetzt, dass es sinnlos ist zu versuchen, mich zum Mitglied Ihrer Familie machen zu wollen. Sie brauchen nicht einmal im Traume daran zu denken, dass Sie einen Mann wie mich zum Erfüllungsgehilfen Ihrer Familienwünsche umerziehen können. Ich unterrichte Ukulele, nicht mehr und nicht weniger! Und das für Geld. Nämlich zu den auf meiner Internetpräsenz angegeben Honoraren - und nicht etwa zu den Konditionen, die eine alleinerziehende Mutti für sich festlegen will, nachdem sie bemerkt hat, dass es nicht ganz einfach ist, drei oder mehr Kinder aufzuziehen. Ich habe Respekt für diese Herausforderung und ich habe nach wie vor ein Herz für Kinder. Aber Mütter, die ihre Kinder als Türöffner für Männerbekanntschaften missbrauchen, haben die Zeit, die sie mit dem Lesen dieses Textes verbracht haben, verschwendet.

Vielleicht konnte ich auch Sie, werter Leser, der Sie bis an diese Stelle durchgehalten haben, für ein Problem sensibilisieren, das mit einiger Wahrscheinlichkeit wesentlich größer ist, als es in der Öffentlichkeit besprochen wird. Vor allem wünsche ich den Privatlehrern aller Fächer, dass sie den psychologischen Wissensvorsprung, den sie durch die Lektüre meiner Schilderungen gewonnen haben könnten, zu nutzen verstehen. Dazu gehört vor allem die Erkenntnis, dass es sich bei Stalking mitnichten um vergebliche Liebesmüh oder einen Überschwang romantischer Gefühle handelt. Vielmehr geht es um eine mit Hinterlist und allen modernen Mitteln der digitalen Gesellschaft bewerkstelligte Kontrollsucht - um das unselige Ausleben von Machtspielchen.

Abschließen möchte ich daher mit einem Exkurs zum Anglizismus Stalking. Das Wort kommt aus dem englischen Jägerlatein und bedeutet so viel wie Pirsch - eine Methode, deren Erfolg darin besteht, sich heimlich, still und leise an das Ziel seiner Jagdbegierde heranzuschleichen - heranzupirschen. Der im deutschen Strafrecht (§ 283 StGB) verankerte Begriff "Nachstellung" trifft das Wesen dieser Art von beharrlicher Verfolgung kaum. Denn es geht beim Stalking um die Hinterhältigkeit. Das Cambridge Dictionary beschreibt "to stalk" wie folgt: "to follow an animal or person as closely as possible without being seen or heard, usually in order to catch or kill them - to illegally follow and watch someone over a period of time". Auch die Polizei verwendet die Methode, um Täter auf frischer Tat zu stellen, wie ein Beispiel aus gleicher Quelle belegt: "The police had been stalking the woman for a week before they arrested her".

Und weil das Wesen des Stalkings wie des Pirschens die List, die Tücke, der Hinterhalt ist, merkt der oder die Gestalkte meist erst es viel zu spät, dass man bereits bei der ersten höflichen Reaktion in der Falle sitzt. Mit Höflichkeit und Einsichtsgesuchen, mit Warnungen und Drohungen einer Anzeige gegenzusteuern ist, wie ich lernen musste, aussichtslos. Stalker wie Stalkerinnen sind im Grunde Psychopathen, Menschen ohne jegliche Empathie. Und dehalb muss man sie genauso behandeln - ohne jegliches Mitgefühl. Leicht gesagt... Hinterher ist man immer klüger. Aber selbst alle Klugheit nützt nichts, wenn man schon die Grundformel eines selbstbestimmten Lebens nicht ernstnimmt: "Einem anderen gehöre nicht, wer sein eigener Herr sein kann." (Paracelsus)



Ergänzungen und Fußnoten:

* Nach dem Schreiben dieser Geschichte suchte ich im Internet nach anderen Veröffentlichungen zum Thema. Dabei stieß ich als erstes auf einen ausführlichen Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 1. Februar 2016 - das Datum liegt also zwei Jahr zurück und ist ein Hinweis darauf, dass das Thema eher unbeliebt ist. Die von mir zitierten statistischen Zahlen habe ich entsprechend dieser Quelle aktualisiert, obgleich ich, wie oben erwähnt, stark bezweifle, ob das Verhältnis der Realität entspricht. Und was ist schon eine Umfrage unter 697 Befragten, in einem Land von über 80 Millionen Einwohnern! Der kleine Unterschied in der Geschlechterdiffernzieung bei den Zahlen von Opfern und Tätern ist auch interessant...

 

Wenn Männer als Täter mit 85,5 %, Frauen als Opfer aber mit 87,2 % angeben werden, bedeutet das nach meiner Logik: Bei eimen kleinen, aber nicht zu übersehenden Überschuss von 1,7 % von Opfern sind nicht die Männer die Stalkenden! Wer dann? Ich kann mich irren, denn ich bin ein Mann, aber ich habe den Verdacht, diese 1,7 % könnten, wenn es keine Aliens sind, Frauen sein. Das können Lesben sein, aber ebenso gut eifersüchtige oder rachsüchtige Hetero-Zicken, die der neuen Bettgenossin des Ex nachstellen, um diese abzunerven, zu drangsalieren, aus dem Wege zu räumen - zu "bestrafen". Mit Sicherheit gibt es ebenso schwule Stalker, die also Männer stalken - über all das kann eine "Statistik", die sich auf die Auskünfte von 679 Befragten stützt, nicht viel aussagen.

Der SZ-Artikel beleuchtet durchaus einige generelle Aspekte des Problems, beispielsweise dass die permanente Belästigung für die Betroffenen auf die Dauer zermürbend ist, vor allem aber die Bewertung, dass die Gesellschaft - Polizei, Justiz, Politik - dieses Verbrechen als Kavaliersdelikte einstuft und die Betroffenen allein lässt. Die Folge: Verzweiflung, gesundheitliche Beeinträchtigung, Verlust der Arbeitsfäigkeit und somut des Lebensunterhaltes. Im genannten Artikel wird eine Betroffene wie folgt zitiert: "Der Stalker hat das Potenzial, das soziale und berufliche Leben sowie die psychische Gesundheit des Opfers massiv zu beeinträchtigen."

Mary Scherpe, eine andere Betroffene, ging an die Öffentlichkeit, hat über ihre Erfahrungen ein Buch geschrieben: "Im Juni 2012 fing es an - ein Stalker wollte sich in mein Leben drängen. Über Monate erhielt ich täglich SMS, E-Mails, Kommentare auf meinem Blog, Postsendungen, Anrufe... Es gab zig Social-Media-Konten in meinem Namen, unzählige Versuche meinen Ruf, meine Arbeit und mein Leben zu zerstören. Zwei Anzeigen wurden eingestellt, Beratungsstellen wussten keinen Rat, Anwälte gaben den Fall auf. Niemand konnte mir helfen, ich war mit dem Problem allein." Sie richtete sogar eine Petition an den Bundestag: "Hunderttausende Männer und Frauen werden in Deutschland gestalkt, genaue Zahlen gibt es nicht. Und nicht nur ich hatte mit dem Versuch, die Nachstellungen zur Anzeige zu bringen, keinen Erfolg. Jährlich geht es zehntausenden Betroffenen so. Nur knapp 500 von jährlich ca. 25 000 Anzeigen führen zur gerichtlichen Verhandlung. Dieses Missverhältnis ist zu krass, um es zu ignorieren. So aussichtslos wie die juristische Situation von Stalking-Betroffenen derzeit ist, kann sie nicht bleiben." Seit dem Erfolg der Petition (2016) mahlen die Mühlen des Justizministeriums...



Abgesehen von den offenen Fragen des SZ-Artikels frage ich mich aber auch, weshalb der Titel so völlig daneben ist: "Wenn aus Liebe Terror wird"... Dieser Titel unterstellt von vornherein, dass es sich bei Stalking generell um ein Problem der Trennung zwischen zwei Menschen handelt, die vorher "Partner" waren. Das mag, in 48,5 % der Fälle, so man der Statistik Glauben schenken will, zutreffen - nur dann die übrigen 51,5 % immer noch Leute, bei denen keine "Liebe" unterstellt werden kann, und es müsste genua definiert werden, was manter "Bekannten" zu verstehen hat - Leute, die sich mehr als einem gesehen und miteinander gesprochen haben? Dann wären Kassiererinnen im Supermarkt meine Bekannten?

Als allererstes müsste ein/e Journalist/in eigentlich verstehen und erläutern, dass Stalking nun wahrlich absolut gar nichts mit "Liebe" oder irgendeiner anderen Form von Gegenseitigkeit zu tun hat! Stalking ist Egoismus in Reinkultur. Täter/innen wollen ihren Willen, ihre Begierde durchsetzen - der oder die Auserwählte soll verfügbar und kontrollierbar sein, am liebsten rund um die Uhr. Stalker/innen sind keine Bittsteller/innen! Sie fordern! Und das unnachgiebig und ungeniert - sogar mit ihren eigenen Worten. Stalker/innen können sich das Mäntelchen von Romantik anziehen, abe rin ihrem Wesen sind sie Psychopath/innen. Das Recht jedes Menschen, sich seine Freunde selbst aussuchen zu wollen, akzeptieren sie nicht! Ohne das Objekt ihrer Begierde zu fragen, involvieren sie es in ihre Netzwerke aus "Bekannten" und Verwandten - so ist es in meinem oben ausführlich geschilderten Fall und der hat wiederum auffällige Parallelen zu meiner eingangs erwähnten Episode: die gleiche "barrierrefreie" Anrede, der fordernde Duktus... Aber auch der im Titel plakativ verwende Begriff "Terror" ist völlig unpassend, denn er ist an Terrorismus gebunden und daher mit Anschlägen wie 9/11 etc. assoziiert. Er wird dem Umstand, dass Stalking ein Alltagsphänomen ist, dass in einem Land mit der Bevölkerungsgröße Deutschlands wahrscheinlich Hunderttausende Menschen betrifft, nicht gerecht. Stalking ist in der Regel gegen eine Einzelperson gerichtet, die der Täter oder die Täterin kontrollieren und manipulieren will.

Differenzierter ist eine in einem Artikel der Welt zitierte Studie, allerdings datiert der Artikel noch weiter zurück.

Reaktionen auf meine Schilderungen:


Als Betroffene/r zieht man Freund/innen oder Kolleg/innen ins Vertrauen, bekommt teils die absurdesten Ratschläge - eine Freundin riet mir allen Ernstes, ich könnte mir eine Geliebte engagieren, die mich in der Öffentlichkeit so innig umhätschelt oder umfummelt, dass jede sonstige Interessentin die Vergeblichkeit ihrer "Liebesmüh" einsehen könne... Diese Empfehlung war kein Einzelfall, auch andere Freundinnen und auch ein Musikfreund hatte diese Idee im Repertoire. Mitten anderen Worten: Eine Dame des Eskortier-Gewerbes, eine Prostituierte, anheuern, um aufdringliche Weiber abzuwimmeln? Mit dieser Absurdität kann nur die Polizei mit dem oben erwähnten Frauenhaus-Vorschlag mithalten. Eine andere Freundin empfahl mir, ich solle doch mal in ein "Kuschelseminar" gehen! - Wozu? Um noch mehr von allen guten Geistern verlassene Weiberseelen auf mich aufmerksam zu machen? Wenn jemand, der von einsamen Herzen um die 50 belästigt wird, gerade auf irgendwas ganz und gar keinen Bock hat, dann ist das ja wohl ein "Kuschelseminar"!

Die genannten Reaktionen bezeichne ich als pure Ahnungslosigkeit, man könnte sie auch naiv nennen. Aber in Fragen, mit denen man sich bisher nicht beschäftigen musste, ist jeser naiv. Was wusste ich vor dem Herbst 2017 über Stalking? Das ist etwas, das Frauen betrifft, vielleicht auch Schwule, glaubte ich bis dahin. Und so sehen das wahrscheinlich die meisten Ahnungslosen. Daher werden Betroffene, sobald sie sich dazu äußern, auch belächelt. Spätestens wenn Stalker/innen ankündigen, etwas bei Nachbarn abgeben zu wollen, ist man ja gezwungen, die Nachbarn einzuweihen - das heißt sie zu bitten, nichts anzunehmen, nicht auf Erläuterungen der Stalker/innen hereinzufallen, die natürlich eine Beziehung vorgaukeln und den Betroffenen damit diffamieren - die Mutmaßung, "irgendwas werden die beiden schon gehabt haben (also selber schuld)", steht dann ja im Hausflur, im Hof, auf der Straße. Geschwätz ist schließlich die Lieblingsbeschäftigung der meisten Nachbarn an jedem Ort der Welt.

Um mit einem positiven Satz zu enden: Es gab auch schon einen ermutigenden Kommentar.

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