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Der mit der Ukulele




Ob im feinen Zwirn auf der Bühne oder salopp und bequem daheeme, ich ziehe das Publikum an wie ein Schoß Nachbars Katze... Es kommt selten vor, ist aber nicht auszuschließen, dass sich das liebe Haustier einer Schülerin auf dem Weg zum Unterricht nicht abwimmeln lässt. Vom lieblichen Klang der Ukulele angezogen macht es sich nach kurzer Sondierung der gemütlichsten Ruheplätze im Mittelpunkt des Geschehens bequem.

 
 


Aber nun mal schön der Reihe nach... Die Ukulele entdeckte ich Ende der 90er in Berlin eher zufällig - nach einem Konzert der amerikanischen Blues-Legende Taj Mahal. Zu seiner Band gehörten damals auch drei hawaiianische Ukulelisten. Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nur Saiten für meine 12-saitige Gitarre besorgen - doch im Musikladen rief mich unentwegt so ein kleiner Viersaiter: "Bitte, kauf mich! Ich liege schon so lange unbeachtet hier herum..." Ich konnte nicht widerstehen, so ist das manchmal...

Mit der Zeit zog mich das kleine Instrument immer mehr in seinen Bann, ich hätschelte die Ukuele immer mehr und bald wurden meine Gitarren eifersüchtig. Fremde nannten mich nur noch "Der mit der Ukulele". Zurück in meiner alten Heimat Dresden, begann ich Ende 2003 einige Kinder zu unterrichten. Bald hatte ich die gesamte Nachbarschaft als Schüler/innen. Im Frühling 2005 sollten meine Schützlinge ihren ersten großen Auftritt erleben. Die mit den Ukulelen, in Laubegast als Ukulele Orchester Laubegast weltbekannt, erfreuen seither zu verschiedenen Anlässen ein Publikum von Jung und Alt.

 

 





Versammelte Werke:
Im Laufe der Jahre wurden auch etliche Lieder auf Hörscheiben gepresst.

Darf's ein Ständchen sein? Eigentlich hab' ich's nicht nötig und meine wertvolle Zeit ist unbezahlbar. Aber wer seinen bescheidenen Beitrag zu meiner eleganten Garderobe leisten möchte, dem komme ich gern entgegen...

Ob im Stehen oder im Liegen: Mein Repertoire besteht aus heiteren, teils selbstironischen Liedern. Fürs Lagerfeuer habe ich auch sehr romantische Songs in petto. Und für Omis Geburtstag die guten alten Volkslieder zum Mitsingen. Für Kinder habe ich viele lustige Lieder, etliche selbst verfasst, das heißt gemeinsam mit meinen jüngsten Schülern verfasst und dabei gleich auf Praxistauglichkeit getestet.

 

"Song Slam" in der "Scheune"
"Poetengeflüster" im Lingnerschloss

Bei meinen Vorführungen bleibt kein Auge trocken, vielleicht weil jeder ein "verkanntes Genie" in sich erkennt, das sich manchmal dabei erwischt, vom Rest der Welt "völig"missverstanden" zu werden (linkes Video). Die Welt ist voller Schmerz, aber für echte Weltschmerzgesänge ist sie mir dann doch zu schade. Daher ziehe ich den Ernst des Lebens, meines Lebens, gern etwas durch den Kaffee - Kakao ist mir zu süß. Je nachdem, wer sich freiwillig mit Süßholz beraspeln lässt, spare ich mit selbigem keineswegs.


Veranstaltungen




Unterricht

Der größte Teil der Woche ist fürs Unterrichten reserviert. Meine in vielen Jahren gereifte Methodik ist praxisbezogen und ließe sich simple mit den Worten "Vormachen, - Nachmachen" beschreiben. Weil jeder Mensch ein Unikum ist, lehne ich das gleichmacherische Sytem von Bewertung in Gestalt von zensuren ab, hindere aber umgekehrt niemand daran, mir ein wohlmeinendes Zeugnis auszustellen. Ich denke, mit der rechts beigefügten Beurteilung meiner jüngsten Schüler/innen kann ich leben... Seit dem arbeite ich besonders an meiner Figur, aber auch wieder verstärkt an meiner Frisur.


 
 

 



Unterwegs
ON THE R(O)AD

Ob auf zehnspurigen Highways in Los Angeles oder im Gewühl der englischen Metropole London, am Lenkrad behalte ich die Nerven wie an meiner Ukulele. Wie in der Musik bevorzuge ich inzwischen allerdings die ruhigeren Straßen und Wege, abseits des Trubels und des Lärms. Deshalb habe ich nach Jahrzehnten, in denen Landschaften an mir vorbeiflogen, stark entschleunigt, meinen eigenen Zweibeinmotor entdeckt und den Weg sprichwörtlich zum Ziel gemacht - meistens mit der Ukulele im Gepäck.